Persönliche Beschreibung
Meines Ex-Fahrzeugs
So lange habe ich dieses Fahrzeug besessen:
2001-2008. Nachdem ich über 20 dieser Fahrzeuge innerhalb eines halben Jahres inspiziert und für nicht gut genug befunden hatte, kaufte ich Ihn aus einer Sammlung. Er hatte nur 34.000 km auf der Uhr. Eines der letzten gebauten Exemplare.
Das schönste Erlebnis in dieser Zeit:
Die unglaublich guten Wintereigenschaften dieses Dinosauriers während eines verschneiten Winterurlaubes in der Schweiz.
Deswegen haben sich unsere Wege getrennt:
Die immer schlechter werdende Qualität von Ersatzteilen und ihre Verfügbarkeit. Werkstätten, die die komplexe Technik nicht in den Griff bekommen und die daraus resultierende, manchmal dürftige Zuverlässigkeit.
Was ich an diesem Fahrzeug vermisse:
Die unglaubliche Souveränität und die unvergleichliche Form, die coole Sitzposition, das Säuseln des Zwölfzylinders und der Duft des hellen Conollyleders, sowie den Blick auf die sechs Smiths- Instrumente und über die ondulierte Frontpartie...wunderbar.
Was ich an diesem Fahrzeug nicht vermisse:
Trotz penibelster Wartung und Pflege hatte Sie immer irgendwas. Die Diva war wohl beleidigt, daß ich noch andere Lieblinge hatte...
Würde ich es heute wieder weggeben?
Ja und nein...herrschaftlicher kann man eigentlich kaum fahren, aber die Technik ist mir bei diesem Modell einfach zu komplex und fragil. Das fängt bei den innenliegenden Bremsscheiben der Hinterachse an und hört bei den nicht erreichbaren Zündkerzen auf.
Weitere Daten
| Baujahr: 1992 | PS: 264 |
| Hubraum: 5304 | Ort: |
Sammlerzustand. Deshalb hätte man Sie eigentlich behalten müssen. Das Auto war absolut rostfrei. Der Unterboden wurde Trockeneisgestrahlt und in Wagenfarbe lackiert. Mike Sanders hohlraumversiegelt. Alles funktionierte, technisch und optisch in Bestzustand. Alle halbe Jahre erhielt Sie frisches Öl und einen Service - auch, wenn Sie kaum gefahren wurde.
| Kilometerstand | 54000 km |
| Zustandsnote | n/a |
| Gutachten liegt vor | nein |
| Das Fahrzeug ist fahrbereit | ja |
| H-Kennzeichen | nein |
| Zulassung für 07-Kennzeichen | nein |
| Replica | nein |
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Schön sind sie und sie fahren auch wirklich herrschaftlich. Eine tolle Technik, aber sehr schwierig zu warten und zu reparieren. Es fehlt an guten Spezialisten. Sein größtes Problem ist die Inkompetenz der hochbezahlten Werkstätten, leider. Auch ist die Anzahl der Landhausbesitzer mit Kieswegen begrenzt und für die Autobahn ist er dann doch zu schade !
Eine der schönsten 4türigen Limousinen! Ein Klassiker! Ich habe immer geliebäugelt aber die Angst vor Engländern war zu gross. Und wenn gäbe es nur british racing green mit beigem Leder. Ich würde nur noch knirschend über Kieswege rollen und sämtliche Landhausbesitzer nerven!
superschöner Wagen
Vielleicht liegt es auch daran, daß ich den Wagen zu wenig bewegt habe. Mein Vater fuhr einen XJ 12 über 300.000 km als Alltagswagen und ist nur einmal liegen geblieben - ohne Sprit ! Man muss natürlich auch eine vernünftige Werkstatt für den Wagen haben.
Manchmal fast unglaublich solche Qualitätsschwankungen. Mein XJ12 ist die Zuverlässigkeit auf 4 Rädern. Seit über 15 Jahren noch nie eine gravierende Reparatur. Sogar die MFK (TÜV-Prüfung) durchläuft er alle 3 Jahre als reine Routine. Vor einem Jahr nahm ich ihn zur TÜV-Prüfung aus der Garage ohne vorher etwas daran zu kontrollieren, und kam mit dem Stempel nach Hause als wäre es ein 5-jähriger Corolla. Trotzdem lässt sich ein ruinierter Ruf kaum wieder verbessern. lg Roland
Hallo Martin und danke für Deine netten Worte. Ich hatte für den Wagen insgesamt drei Sätze Räder. Einmal diese Pepper Pot-Felgen mit Winterreifen, dann hatte ich eine Arden Felge in 17" und dann noch die klassischen Radkappen mit Daimler Logo. (die gefielen mir am besten). Es waren natürlich immer elektrische Dinge, die den Geist aufgaben. Sprich: Tempomat, Sitzverstellung, Zentralverriegelung, Startschwierigkeiten, Spiegelverstellung, Scheinwerferwischer, Klimaautomatik usw. Wenn man dann dreimal einen undichten neuen Klimakompressor geliefert bekommt und das ganze Geraffel zwischen den Zylinderbänken ein- und ausbauen lassen muss (jeweils ein Tag Arbeit), man viermal wegen einer Zentralverriegelung in die Werkstatt fahren muss und immer dann, wenn man es wirklich nicht brauchen kann das Auto einfach nicht startet und Niemand feststellen kann, warum - dann trennt man sich leider.
Ein tolles teil - schöne farbe und tolle felgen - war der wirklich so anfällig ? schade! lg martin