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aus Lüneburg

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martin914sechs
martin914sechs 02.06.2008

martin914sechs 02.06.2008

Aaahhh - Bristol! Wunderbare Marke - ich mag den 405 unheimlich gerne - der steht in meiner Traumgarage. Kennst du den Film "Absolute Beginners" aus den 80er - mit David Bowie als Werbefachmann, der fuhr einen roten im Film, sehr sophisticated! Grüße aus Zürich

martin914sechs
martin914sechs 30.05.2008

Hartmut - was fährst du denn jetzt? lg Martin

Über Mich
Mein erstes Auto

Ein 1200ter Käfer Baujahr 59, 30 PS, in Kohlrabenschwarz mit roten Polstern, Weisswandreifen und Schiebedach. Exportstoßstangen und zwei "Bordsteinkratzerantennen" an der rechten Seite. Mit diesem Wagen erschloss ich mir mein eigenes Bild von Europa bis das der TÜV uns 3 Jahre später für immer voneinander schied.

Mein Traumauto

Mercedes 300 Sel 6.3 in der Tourenwagenausführung. Die Geschichte dieses Autos hat mich schon seit meiner Jugend fasziniert. Über Jahrzehnte hielt das hohe Ansehen der Rennabteilung von Daimler-Benz an. Rennleiter Alfred Neubauer schaffte es, die Erfolge der Vorkriegszeit auch in den 50er Jahren weiterzuführen. Im Jahre 1955 starteten die Silberpfeile das letzte Mal Beim Grand Prix von Italien belegten Juan Manuel Fangio und Piero Taruffi die ersten beiden Plätze. Im gleichen Jahr gab es einen weiteren Doppelerfolg bei der Targa Florio, wo Moss/Collins und Kling/Fangio zwei 300 SLR auf die ersten Plätze fuhren. Danach verschwand der Mercedes Stern von den Rennstrecken. Doch nicht ganz, denn der Mythos der unbesiegbaren Mercedes Renner strahlte auch 15 Jahre später, als drei Mercedes 6,8 ltr Limousinen bei den 24 Stunden von Spa 1970 an den Start gingen. Dieser Mythos stand auch den Technikern von Mercedes vor Augen, als sie drei 300 SEL 6,3 für das Rennen vorbereiteten. Die serienmäßigen 250 PS wurden durch größere Bohrung zuerst auf 280 PS gesteigert. Später hatten die Motoren nach Weiteren Modifikationen 370 PS, die sich mit dem 1700 kg schweren Wagen rumschlagen mussten. Mercedes führte intensive Tests in Hockenheim, Zeltweg, Jarama, Monza und am Nürburgring durch, wobei die Testfahrer Hans Hermann, Dieter Glemser und Chefingenieur Erich Waxenberger nicht nur nach einem Weg suchten die eigentlich für Rennen untaugliche Luftfederung abzustimmen, als vielmehr auch nach passenden Reifen, die den Geschwindigkeiten und dem hohen Gewicht stand halten konnten. Der normale Weg, die Reifen einfach breiter zu machen, war nicht möglich, da die Kotflügel nicht verbreitert werden konnten und eine Homologation von Mercedes nicht angestrebt wurde. . Ohne dieses Problem gelöst zu haben, trat die Mercedes Armada in Spa an, doch die Enttäuschung kam schnell. Auf der Techno Classica in Essen war der Mercedes 300 SEL der Blickfang. Einige neu gemachte Streckenabschnitte waren für die Reifen eine zusätzliche Belastung, die dazu führte, dass sich die Laufflächen lösten. Nach dem Training wurde entschieden, die Wagen aus Sicherheitsgründen nicht starten zu lassen. Als ein Jahr später die Tuningfirma AMG erneut einen Mercedes 300 SEL nach Spa brachte, wurden sie sehr skeptisch beäugt. Der rote 6,8 ltr Wagen, voll ausgestattet mit Teppichboden im Innenraum entspracht so gar nicht dem Perfektionsanspruch der Untertürkheimer und so hatte AMG den 1635 kg schweren Wagen, dessen Motor 398 PS bei nur 5600 rpm leistete und sehr eigenwilligen Umständen zustande gebracht. Von einem Arzt hatten die Tuner einen beschädigten 300 SEL (Neupreis 32.635,-DM) für nur 9.500,00 DM gekauft. Dann machten sich die Mitarbeiter über den Wagen in Tag- und Nachtschichten her und wenn man all diese Arbeitsstunden bewerten würde, hatte der Wagen danach einen Wert von 120.000,- DM. Der erste Testfahrer, Helmut Kelleners meinte nach den ersten Testkilometern in Hockenheim, das der Wagen völlig unbrauchbar war. AMG hatte nun nicht nur das Problem in weiteren Nachtschichten diese Probleme zu beseitigen, als auch einen neuen Fahrer für Spa zu finden. Mit dem Kartmeister Hans Heyer und Clemens Schickendanz wurden dann zwei Mutige gefunden, die den Wagen in Spa fahren sollten. Noch im Training wurden Verbrauchswerte ermittelt für Benzinverbrauch und Reifenverschleiß, weil man bis dahin kaum Testkilometer hatte fahren können. Trotz dieser unglaublich schlechten Voraussetzungen überraschte der Wagen und landete am Ende auf Platz 2. Dann startete man auch in Paul Ricard und sogar bei einem 4-Stunden Rennen in Le Mans, wo der mächtige Mercedes auf der langen Hunaudieres Geraden eine Spitzengeschwindigkeit von 285 km/h erreichte. Selbst das schnellste BMW 3,5 CSL Coupe erreichte hier nur 277 km/h. Doch nach nur zwei Jahren und nur acht Starts endete die Rennkarriere des AMG-Mercedes 300 SEL 6.8. Das Reglement ließ in der Saison 1972 nur Motore mit maximal 5 ltr Hubraum zu und der Mercedes war draussen. Schade eigentlich...

In meinem Handschuhfach

Zollstock, Stift und Block sonst nichts.

In meinem Radio läuft

zur Zeit immer nur der neue Lifemitschnitt von Kari Bremners neuem Album "Reise 2007". Eine wunderbare Balladensammlung, zurücklehnen und zuhören und bloss nicht die Augen schliessen....

Dann finde ich Autofahren am schönsten

...wenn ich den Weg als Ziel mit einem wunderbaren Menschen neben mir geniessen kann

Dieses Auto hätte ich nie gebaut

Alfa Romeo Arna, der aus dem unglücklichen Joint -Venture zwischen Alfa und Nissan 1980 auf der IAA in Frankfurt "das Licht der Welt" erblickte und sich zum größten Flop für Alfa Romeo entwickelte.




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