Opel Kadett B
1965 kam der Kadett B, der in den Grundzügen das technische Konzept seines Vorgängers fortsetzte, aber sämtliche Fragilität abgelegt hatte.
Technik und Karosserie des B-Kadett sind so ziemlich jedem Alltag gewachsen, in den man sie schickt. Dazu dachte Opel sich eine erstaunliche Vielfalt an Karosserievarianten aus, darunter mehrere Coupés. In Luxusausstattung heißt der Wagen Olympia und war als Viertür-Coupé zu haben. Im Lauf der Zeit erhielt der B-Kadett auch recht kräftige Motoren aus dem Opel-Baukasten, in Spitzenausstattung den 1900er des Rekord mit ziemlich lebendigen 90 PS. Die Varianten mit den großen Motoren bekamen die Zentralgelenk-Hinterachse mit Panhardstab , mit der Opel der überkommenen Starrachse besseres Benehmen beibrachte. Bis zur Ablösung 1973 verkaufte Opel stattliche 2,7 Millionen Stück.
Der B-Kadett gehört zu den seltenen Autos, die ihre Generation um viele Jahre überleben und noch im Alltag laufen, während parallele Fabrikate längst zu Oldtimern geworden sind. Selbst heute kann man ihnen auch außerhalb von Oldtimertreffen begegnen.





