Glas Goggomobil
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Der Name ist vielleicht ein wenig unglücklich gewählt. Ein “Goggomobil” kann einfach nichts anderes sein als eine kleine alberne Erbse. Falsch in zwei von drei Annahmen. Das Goggomobil ist klein, aber von Albernheit weit entfernt. Im Gegenteil ist es solide und sinnvoll konstruiert und sicherlich eins der zuverlässigsten, langlebigsten Autos seiner Zeit. Bis heute gibt es Menschen, die mit einem Goggo regelmäßig nach Sizilien oder ans Nordkap fahren. Auf eigener Achse versteht sich. Für regionale Ausflüge dürfen auch mal vier Erwachsene mitfahren. Das Goggo steht auf einem Plattformrahmen, auf den die Karosserie aufgeschraubt ist – der Auftakt einer Restaurierung ist also denkbar leicht. Die nun offenliegende Blechstruktur kann zwar arg rostig sein, verbirgt aber keine bösen Fallen. Der Zweizylinder im Heck verlangt die spezielle Aufmerksamkeit, die alle Zweitakter brauchen. Dank Einzelradaufhängung vorn und Pendelachse hinten lässt sich ein Goggo sogar recht schwungvoll bewegen – wenn man sich an das querliegende Schaltschema gewöhnt hat.



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