Ford Escort I
Die dunklen Ringe um die Scheinwerfer hätten zu noch ganz anderen Assoziationen Anlass geben können – insofern ist es vielleicht ein Glück, dass der erste Escort dank seiner prägnanten Frontgestaltung “Hundeknochen” heißt.
Er ist eine Entwicklung der englischen Ford-Werke und löste dort den Breitmaul-Anglia 105E ab. Eine starre Hinterachse an Blattfedern konnte man der Kundschaft selbst 1967 offensichtlich noch zumuten. Unter der Haube sitzt immerhin der Kent-Crossflow-Motor, einer der besten und erfolgreichsten Motoren überhaupt. Der Escort I wurde in Köln und Dagenham gebaut, insgesamt zwei Millionen mal.
Diesem Motor und seiner unverwüstlichen Konstitution verdankt der erste Escort viele Erfolge bei Rallyes. Nicht zuletzt deswegen gibt es heute vor allem sportlich aufgebaute Escorts, aber so gut wie keine unveränderten Basismodelle mehr. Noch seltener, so überhaupt möglich, ist der unglücklich zwischen allen Welten hängende Escort II .




_5958_medium.jpg?1280331293)



