Ford Buckeltaunus




Buckeltaunus G93

 Als Nachfolger des Ford Eifel wurde der Taunus ab 1939 gebaut und sollte sogar einen 1,5-Liter-Motor erhalten. Dies ließ die damalige Regierung aber nicht zu. Ford durfte nur einen Motor in der Hubraumklasse zwischen 1,2 und 2,0 Liter bauen. So blieb es beim 1,2-Liter mit 34 PS des Ford Eifel. Bis 1942 wurden 7100 Stück gebaut.

Buckeltaunus G73

 1948 nahmen die Kölner Ford-Werke die Produktion mit dem Taunus wieder auf. Von Oktober bis Ende Dezember wurden ca. 330 Fahrzeuge hergestellt. Die Nachkriegsversion unterschied sich nur geringfügig von denen aus der Vorkriegsproduktion. 1949 wurde der Standardversion ab Mai noch die Variante “Spezial” zur Seite gestellt. Mehr Chrom und eine verbesserte Ausstattung sollten die gehobene Mittelschicht wie Architekten, Rechtsanwälte und Apotheker zum Kauf eines Taunus Spezial bewegen. Die Karosseriefirma Deutsch aus Köln baute die ersten Cabriolets auf Taunus-Fahrgestellen – das Ford-Werk lieferte jetzt auch Fahrgestelle ohne Karosserie. Öfters als Cabriolets wurden Kastenwagen von verschiedenen Karosseriebetrieben auf diesem Chassis gebaut und verkauft. 1950 kostete ein Taunus Standard 5350 DM und hatte anstelle von stoffbezogenen Polstern nun Kunstlederbezüge, um die Haltbarkeit der Bezüge zu verbessern. Der Spezial kostete 6285 DM und erhielt eine neu gestaltete Front mit breiten Chromleisten. Eine elektrische Blinkanlage in Kombination mit einer Lenkradschaltung wurde auf Wunsch geliefert.

Auf Wunsch mit viel Luxus

 1951 wurde die de Luxe"-Version des Buckeltaunus vorgestellt. Optisch unterschied sich diese neue Variante durch eine neue Frontscheibe, die jetzt ohne Mittelsteg auskam, und durch in den Kühlergrill integrierte Blinker. Ein neues Haubenornament und Rückleuchten, die Blinker und Bremsleuchten in ein Gehäuse zusammenfassten, waren Zeichen des neuen Luxusmodells. Eine noch weiter verbesserte Innenausstattung, auf Wunsch mit einem Radio und einer “Klimaanlage” (der damals gebräuchliche Begriff für Heizung), stellte die Spitze des damals für den Mittelständler Erreichbaren dar. Für den Otto Normalverbraucher war solcher Luxus unerschwinglich.

Wer es sich erlauben konnte – dazu zählten Firmeninhaber und Filmschauspieler – fuhr Taunus Cabriolet. Von Deutsch, Migö, "Buhne
, Drauz oder Drews karosseriert, musste man ca. 10.000 DM investieren um sich 1951 dieses Vergnügen zu gönnen. Sogar Karmann baute zwischen 1949 und 1951 mindestens zwei Cabriolets auf Basis des Taunus-Chassis.

Alt-Ford-Freunde ; Frank Scherrer

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Ford G73A Buckeltaunus (1951) 

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