BMW E32 Siebener
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Der von Claus Luthe gestaltete BMW E32 wurde im Jahr 1986 als Nachfolger der Baureihe E23 zunächst in den Varianten 730i (188PS), 735i und 735iL (beide 211PS) vorgestellt. Diese Sechszylinder waren serienmäßig mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, konnten jedoch auch mit einem 4-Gang-Automatikgetriebe geordert werden. Bereits 1987 folgten die neuen Toppmodelle 750i und 750iL mit dem ersten Zwölfzylindermotor der deutschen Nachkriegsgeschichte und serienmäßiger 4-Gang-Automatik. Dieses Modell mit einer Leistung von 300PS war das erste Fahrzeug, das mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei 250km/h ausgestattet war. Viele innovative Ideen und eine hohe Qualität ließen den 7er-BMW mit dieser Baureihe zu einem ernstzunehmenden Gegner der Mercedes-Benz S-Klasse heranreifen. 1991 erschienen für den Zwölfzylinder erstmals weltweit Xenonscheinwerfer als Ausstattungsoption, ein Novum, das sich jedoch recht schnell bei allen Herstellern gegen konventionelle Scheinwerfer durchsetzte.Zum Modelljahr 1993 kam es zu einer behutsamen Überarbeitung der Modellreihe, so wurden beispielsweise die Türen mit einem Seitenaufprallschutz ausgestattet. Der 735/iL verschwand aus der Preisliste und wurde durch den 730i V8 mit 218PS ersetzt, welcher sowohl mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe als auch mit einer neu entwickelten 5-Gang-Automatik zu bestellen war. Auch wurde der 740i/il V8 mit serienmäßigem 5-Gang-Automatikgetriebe eingeführt, der mit seinen 286PS schnell zum größten internen Konkurrenten des 750i/il werden sollte. BMW beschränkte die Höchstgeschwindigkeit des großen V8 auf 240km/h, um einen Abstand zum V12 zu wahren. Mehr Edelholz im Innenraum und ein serienmäßiger Fahrerairbag werteten nach dem Facelift alle Modelle auf.Im Sommer 1994 wurde der E32 durch den Nachfolger E38 abgelöst.
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