Aston Martin DB 6
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1965 trat der DB 6 das schwere Erbe des DB 5 an, und schwer ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen. Als Mitgift übernahm er die technische Konzeption seiner Vorläufer DB 4 und DB 5. Um den Kundenbedürfnissen nach mehr Platz und Komfort gerecht zu werden, hatte die Karosserie jedoch beträchtlich an Größe zugelegt, während die Motorleistung auf hohem Niveau stagnierte.
Der Verzicht auf die Gewicht sparenden, aber auch kostenintensiven Alubleche zugunsten von konventionellen Stahlblechen als Außenhaut der Superleggera-Bauweise, ebenso wie die offensichtlich für den amerikanischen Markt unverzichtbaren Zugaben wie Servolenkung und Klimaanlage drückten schwer auf die Waage.
Der Karosserie hatte man eine prägnante Abrisskante am Heck verpasst, ein willkommenes aerodynamisches Hilfsmittel zur Stabilisierung bei hohen Tempi. Doch die Zeit für laszive Karosseriekurven war abgelaufen, die neue Mode forderte prägnantere Linien und kantige Formen. Bis 1970 hielt man bei Aston Martin am DB 6 fest, dann läutete der >DBS mit zeitgemäßen Formen das Ende der fortlaufend nummerierten Modellbezeichnung und der Rubensformen bei Aston Martin ein.
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