Armstrong-Siddeley Sapphire
- Bilder Armstrong-Siddeley Sapphire
- Links Armstrong-Siddeley Sapphire
- Datenblätter zum Armstrong-Siddeley Sapphire
- Mehr zum Armstrong-Siddeley Sapphire
Mit dem Sapphire versuchte Armstrong Siddeley 1952, sich vom Staub zu befreien, der sich in den vergangenen Jahren auf seinem Image abgesetzt hatte. Das neue Auto mag sich in seiner Gestaltung nicht sehr von den Angeboten abheben, die andere Firmen für ihre gehobenen Produkte wählten, auch das Fahrgestell aus U-Profilträgern mit hinterer Starrachse an Blattfedern und Einzelradaufhängung vorn entspricht dem Standard.
Ein wesentlicher Unterschied
Der wesentliche Unterschied verbirgt sich unter der Motorhaube. Der neu konstruierte 3,5 Liter-Sechszylinder besitzt halbrunde Brennräume, seine V-förmig hängenden Ventile werden durch ein cleveres Stößelsystem von einer seitlichen Nockenwelle betätigt. Damit leistet der Motor 125 PS, was dem Sapphire eine Spitze von 145 km/h verschafft. Ab 1953 konnte man eine Version mit Doppelvergasermotor bekommen, gut für 150 PS. Optional gab es ein elektrisch betätigtes Vorwahlgetriebe. Die Innenausstattung lässt natürlich keine Wünsche offen.
1955 ergänzte eine Achtsitzer-Version mit verlängertem Radstand das Programm, daneben konnte man nun den Sapphire auch mit 2,3 Liter-Motoren erhalten, seltsamerweise hatte man die Wahl zwischen einem Sechs – und einem Vierzylinder. Beide Versionen verkauften sich verständlicherweise nur schlecht und wurden 1958 vom Band genommen. Statt dessen kam der Star Sapphire mit Vierlitermotor und leicht veränderter Karosserie.
Aber auch der konnte nichts mehr reißen für Armstrong Siddeley, mit dem letzten Sapphire stellte das Werk die Autoproduktion 1960 ein.



_6202_medium.jpg?1280325681)
_4170_medium.jpg?1280327439)





