Alfa Romeo Arna
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Anfang der 80er Jahre steckte Alfa Romeo in der Klemme: Die Qualitätsprobleme des Alfasud hatten am Ruf gekratzt und wirtschaftlich befand sich der Konzern im steilen Sinkflug. Auftrieb sollte ein neues Kompaktauto bringen, das unterhalb des Alfa 33 positioniert werden sollte. Da die finanziellen Mittel für eine Neuentwicklung fehlten, fand man in Nissan einen potenten Mitstreiter, mit dem man gemeinsam die „Alfa Romeo Nissan Autoveicoli" gründete – kurz ARNA. So hieß dann auch der Erguss, den Alfa 1983 vorstellte – und der als größter Flop der Alfa-Historie gilt.
Die als Drei – und Fünftürer lieferbare Karosserie war dem Nissan Cherry entliehen. Einzig der Kühlergrill und die Embleme deuteten an, dass unter dem schnöden Blechkleid tatsächlich ein echter Alfa steckte. Wenigstens das war Größtenteils der Fall, denn Alfa steuerte nicht nur die (Boxer)-Motoren bei, sondern auch die Vorderachsaufhängung und Getriebe. Doch auch das konnte die potentiellen Kunden nicht über das ganz und gar nicht italienische Design hinwegtrösten. Ganze 53.047 Exemplare konnten bis 1986 abgesetzt werden. Dann zog der Fiat-Konzern, mittlerweile Hausherr bei Alfa Romeo, die Notbremse und schickte den Arna in Rente.










