Skoda
Wie bei vielen Automobilherstellern liegt auch bei Skoda der ursprüngliche Fokus nicht beim Automobil, sondern beim Fahrrad. Diese wurden 1895 von Vaclav Klement und Vaclav Laurin gefertigt. Noch im gleichen Jahr erweiterten sie ihre Produktpalette und begannen Motorräder herzustellen. Diese wurden schon damals bis nach England exportiert. Nach 10 Jahren Existenz des Unternehmens Laurin&Klement begannen die beiden Gründer mit der Fertigung ihrer ersten Automobile. Innerhalb von 2 Jahren konnte die Firma ihren Kunden 7 verschiedene Modelle anbieten. Die Palette war sehr breit angelegt. So wurden gleichzeitig PKWs, Omnibusse und Rennwagen gefertigt. Noch zu Zeiten Kaiserreich Österreich-Ungarn wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Klement&Larin wurde 1925 vom Skoda übernommen. Der tschechische Maschinenbaukonzern legte damit den Grundstein für seine Automobilsparte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Skoda verstaatlicht, galt aber nach wie vor als große Marke. 1961 konnte ein Skoda Octavia sogar bis auf den 6. Platz der Rallye Monte Carlo vorstoßen und brachte der Marke somit eine willkommene Image-Aufwertung. In den folgenden Jahrzehnten stellte Skoda diverse Mittelklassewagen her. Weiterhin war bei allen Modellen der Sportliche Einfluss unverkennbar.
Obwohl Skoda offiziell ein unabhängiges Unternehmen war, musste sich der Autobauer an die Vorgaben der Sowjetischen Führung halten. Dies ist auch der Grund für die große Anzahl an Prototypen in den Reihen von Skoda. Viele Entwicklungen wurden schlichtweg von den Sowjets nicht genehmigt und landeten im Archiv. Zwar änderten sich nach der Wende die politischen Verhältnisse, unabhängig wurde Skoda dennoch nicht. Der Volkswagen Konzern übernahm den Tschechischen Hersteller und reihte ihn in sein Markenportfolio neben Seat, VW und Audi ein.





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