Renault 4: Der kleine Franzose wird 50
Der Renault 4 war eines der ersten Großserienfahrzeuge mit einer „fünften Tür“ (Heckklappe). Die Kombi-Limousine mit der großer Heckklappe und dem variablen Innenraum wurde im Juli 1961 auf der Frankfurter IAA erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Pierre Dreyfus, vor 50 Jahren Vorstandsvorsitzender bei Renault, nannte den Wagen bei seiner Vorstellung eine „Blue Jeans auf Rädern“.
Anfangs musste sich der R4 jedoch erst beweisen. Die deutsche "Auto, Motor und Sport" räumte dem kleinen Franzosen keine großen Verkaufschancen im deutschen Markt ein: „Dieses Auto wird sich in Deutschland niemals verkaufen lassen.”
Der niedrige Anschaffungspreis, die solide Technik und seine Varibilität verhalfen dem kleinen Franzosen jedoch zu einem bemerkenswerten Verkaufserfolg. Bis 1992 wurden mehr als acht Millionen Exemplare produziert.
Der Vierer war bereits ab Werk in zahlreichen Ausstattungs- und Karosserivarianten erhältlich. So z.B. als Kastenwagen, Cabrio oder Limousine. Der sympathische Franzose war nicht nur bei Studenten sehr beliebt sondern wurde z.B. auch von der Gendarmerie verwendet. Alles in allem ist der Renault R4 auch heute noch ein praktischer und zuverlässiger Begleiter im Alltag.
Fotos: Auto-Medienportal, Renault
Quelle: Auto-Medienportal, Renault

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