Kirschblütenzart: Nissan Fairlady
Während man im Westen nüchterne Bezeichnungen für Autos nahm, oder zumindest solche, die exotisch oder edel wirkten, wählte man in Japan in den Fünfzigern und Sechzigern seltsam poetische Namen.
Wie sind die Männer bei Nissan auf die Idee verfallen, ihrem ziemlich muskulösen Datsun 240Z den Beinamen "Fairlady" zu geben? Ganz einfach: Der Chef persönlich wars. Katsuji Kawamata war ein Bewunderer europäischer Literatur, so gefiel ihm zum Beispiel Bernard Shaws Drama "Pygmalion". Weil Kawamata dann doch einsah, dass sich ein Nissan Pygmalion nur schwer verkaufen ließe, wählte er den Titel des Musicals, das auf "Pygmalion" aufbaut: "My Fair Lady". Im westlichen Kulturkreis ließ man den zarten Namen des aggressiven 240Z diskret unter den Tisch fallen.

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Diskussionen
@nissan_zx300_franky: Das sind die Tücken im internationalen Marketing: Was in Deutschland "Lecker-Schmecker" heißt, kann in China: "Übelschmeckende-Kaulquappe" bedeuten.
Nissan hat in dieser Hinsicht ja auch diverse Kehrtwendungen gemacht: Zunächst wurden Nissans ja als Datsuns verkauft. Auch International. Später dann wurden in Europa alle Datsuns als Nissan verkauft, während in USA Datsun und Nissan verkauft wurden. So auch im Heimatmarkt Japan.
Heute gibt es Datsun nur noch in Japan und in USA werden Nissan als Nissan verkauft.
ich hab einen FAIRLADY und hasse den Namen er kling mir zu feminin zxfranky