Böses Blut bei BMC

Leonard Lord begann seine Karriere als Adjutant des autoritären William Morris, der ihn 1936 nach einem Krach rauswarf. Lord vergaß diese Schmach nicht.1952 kehrte er zurück – als Austin-Chef und Seniorpartner der Fusion zwischen Morris und Austin.

Böses Blut bei BMC

Lord war nach dem Rauswurf direkt zu Austin gegangen, Morris' ärgstem Gegner, und saß seit 1941 im Chefsessel. Die Fusion der Feinde zur BMC wurde notwendig, weil Ford und Vauxhall nach dem Krieg mit Macht ins volksnahe Territorium von Austin und Morris drängten. Die British Motor Corporation war jedoch nur die Fortsetzung der Feindseligkeiten mit anderen Mitteln: Austin und Morris verweigerten noch jahrelang die Zusammenarbeit – gefördert in gutem Maß durch Leonard Lords Herablassung gegenüber allen Morris-Angelegenheiten.




Autor: Till Schauen (BatsBelfry) am 05.06.2009


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Kiso-No
Kiso-No 05.06.2009

Top recherchierte Story, da gefriert mir noch heute das Blut in den Adern - brrrrrrrr. So wie die britanische Fahrzeugindustrie heute dasteht mag man gar nicht glauben, dass so hinterlistig an den Kulissen gewackelt wurde.

Bitte unbedingt mehr davon und weniger Bilder!