Was haltet Ihr vom neuen Wechselkennzeichen? Für mich ist es pure Verarschung!
- gefragt am 19 Jan 09:49 von webmatze
- unter den Schlagworten Wechselkennzeichen Steuern Versicherung
Die Idee am Anfang war, dass man bis zu drei Autos mit einem Kennzeichen fahren kann und dabei nur die Steuern und Versicherung für das teuerste der Fahrzeuge bezahlen muss.
Die perfekte Idee für Oldtimer-Besitzer.
Herausgekommen ist ein Wechselkennzeichen, bei dem man trotzdem für jedes Fahrzeug Steuern und Versicherungen zahlen muss, aber nur eins davon fahren kann und das andere dazu noch aus dem Straßenverkehr nehmen muss.
Wo bitte ist denn da der Vorteil? Soll das ein Witz sein?
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,809617,00.html
Was haltet ihr davon?
Antworten
beda schrieb am 19 Jan 09:59
Was soll man davon halten.... Wers macht ist selber Schuld wenn er sich verarschen lässt...
Stevie10 schrieb am 19 Jan 10:47
Da hat Herr Ramsauer den Trick wohl nicht ganz begriffen! Ganz so toll ist es in der Schweiz übrigens auch nicht. Es kommt pro zusätzliches Fahrzeug noch eine Administrativgebühr dazu ... kantonal verschieden selbstverständlich ...
StefanH schrieb am 19 Jan 13:07
Und ob das Schweizer Modell genial ist! Versicherung zahlt man bloss für das teurere Auto, und zur Steuer des stärkeren Fahrzeugs kommt lediglich eine kleine Gebühr von ca. 25 Euro (Kt. ZH) hinzu.
Als Oldtimerbesitzer besonders interessant: Veteranenfahrzeuge ("H-Kz.) können unter einander in beliebiger Anzahl auf ein und dasselbe Nummernschild zugelassen werden! Bei mir laufen 6 Autos zum Preis von einem.
Weshalb Deutschland es nicht mal ansatzweise zustande bringt, die schweizer oder österreichische Variante zu übernehmen, bleibt schleierhaft. Wobei, wenn man sich die Politiker so ansieht, dann muss man sich eigentlich nicht wundern...
frankiebfh schrieb am 19 Jan 13:19
liegt vor allem an herrn schäuble, der ja auf die steuer auch bei stillgelegten autos nicht verzichten will. und der herr ramsauer kann jetzt eigentlich nur noch auf seine einweisung in eine spezialklinik warten :-D
stefano1966 schrieb am 19 Jan 13:38
Das Resultat ist der Autonation Deutschland wirklich unwürdig. Das Schweizer System ist genial (wie von StefanH beschrieben) und recht günstig. In meinem Kanton Aargau kann ich max. 19 (mind. 30 jährige) Autos auf 1 Kennzeichen zulassen.
Ihr solltet über Eure Verbände (DEUVET, ADAC und Co.) versuchen, eine Nachbesserung zu erreichen.
Mitleidige Grüsse aus der Schweiz!
Stefan
Outsider schrieb am 19 Jan 17:58
Wieder mal ein Beweis der Unfähigkeit und Aktionismus-Manie unserer sogenannten Regierung. Da hilft nur eins: beschweren, boykottieren und ne bessere Regierung wählen!
Und danke Stefano, auf Mitleid können wir verzichten.
Lilian schrieb am 19 Jan 20:23
Ihr habt das nur nicht verstanden! Blondine erklärt Euch das jetzt mal:
der VORTEIL liegt darin, dass Ihr Euch so das Prägen der Nummernschilder sparen könnt, pro Wagen immerhin um die 20€. DA muss der arme Staat ja auch schon auf die 19%Mwst. verzichten... ; D
Dafür aber bitte nicht vergessen, dass Ihr für JEDEN Oldie mit Radio GEZ zahlen müsst. ... JEDES Fahrzeug extra!
... kicher... eigentlich lustig, wenn´s nicht so traurig wäre
AmiSuper schrieb am 19 Jan 22:57
Mich würde interessieren was dieser Schildbürgerstreich den Steuerzahler kostet.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den Bedingungen überhapt ein Wechselkennzeichen ausgegeben wird.
Und die Erlasse und Verordnungen haben sicher keine kleinen Kosten verursacht.
Ich melde jedes Fahrzeug ab, wenn ich es nicht brauche. Auch wenns nur für 4 Wochen ist.
thocar schrieb am 20 Jan 13:45
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.
Hauptsache viel Geld an Gutachten etc. für diesen Murks ausgegeben - unser Steuergeld.
farus schrieb am 20 Jan 14:11
Hier in Österreich funktioniert dies tadellos, bis zu 3 Fahrzeuge sind mit einem Kennzeichen möglich. Natürlich kann man nur mit einem fahren. Bezahlt wird für das stärkste Auto. Ich zahle € 818,40 und Versicherung in der höchsten Bonusstufe 254,60 pro Jahr. Ein An- uns Abmelden wäre vollkommen unrentabel.
Liebe Grüße
transitbiker schrieb am 20 Jan 14:37
Als Schwabe, in Österreich lebend, kann ich das nur bestätigen. Schade, daß wir unser Micheldenken nicht überwinden wollen. L. G.
oldi_fan schrieb am 20 Jan 14:37
Wie lange sollen wir uns noch von Politikern mit Erbsengehirn bevormunden lassen?-Vielleicht gelingt es denen auf folgende Frage zu antworten: Wie lange, glauben sie, dauert es, einen Megastau in Deutschland abzubauen, der entsteht, wenn alle unzufriedenen Autofahrer jeden Mittwoch um 13.00 Uhr für 45 Minuten sämtliche Autobahnkreuze blockieren? - Das wäre doch eine tolle Knobelaufgabe.-Oder?
Pitt schrieb am 20 Jan 18:18
Wie lange wir uns das gefallen lasse sollen?
Da gibt es ne ganz einfache antwort so lange wir selbst nicht um denke brauchen die super Hirne in Berlin sich keine Gedanken machen, der deutsche Michel motzt und reden blöd rum ärgert sich schwarz aber das war’s dann er bezahlt brav weiter seine Steuern und abgaben,
und solange wir selbst gemeinsam nicht was Anständiges auf die Beine bekommen wird alles so bleiben wie bisher.
Also sollten wir uns was überlegen was unseren Erbsenzähler in Berlin so richte zu denken gibt was auch immer.
Gruß Pitt
Klitzebimmel schrieb am 20 Jan 18:41
Wenn in Deutschland sowas erdacht wird kommt immer ein volksverarschender Bumerang dabei heraus...unsere Oberen sind eben Auto Hasser!
Gast schrieb am 20 Jan 21:59
gequirlte Scheiße!
MR
Perry schrieb am 21 Jan 10:54
Ja ! Genau das habe ich an der "ADAC " und an Kolumne von " Auto Mobiles Träume Wagen " geschrieben, und Mitgeteilt das ich dies Boykotieren würden und das sie mal eine umfrage machen sollte!, das garantiert Millionen Autofahren dies auch Boykotieren würden!
Wenn es in diese form kommen wird!!
Und was macht der ADAC als großes unternehmen! ???????Handeltet ein bessere
Versicherungs- Tarif ! Ich lach mich Tod !
Die Minister sollen es Sein lassen!. Spart Euch die Zeit! und macht einen schönen tag mit eure Familien!
Kein Mensch der verstand hat wird es so in diese form Machen!
Ich habe bis Heute von ADAC noch Keine Antwort Bekommen! Obwohl ich auch noch
Zeit fast 20 J Mitglied bin!
Und das Schöne an diese Sache! wenn ein Staatlichen Vorteil für Deutschland herauszuholen ist !!!
Ist dann heißt es EU KOMISION ! EUROPA
Dann Bitter Schön soll es auch so sein wie in Österreich die können bis zu 3 Fahrzeugen
Mit dem Nummer Schild Fahren!
Und das Fahrzeug mit der höchsten Hubraum wird versteuert! Was fair wäre
Aber leider gehört ja Österreich nicht zu EUROPA, oder??? Hier läuft was schief!
ICH KANN NUR SAGEN! Herr Minister nehmt euch die Wechsel Kennzeichen
Geschichte mit nach Hause! Tapeziert eure Wände damit! Und schreibt folgendes!
Wir Ministern haben es euch angeboten damit ihr Mehr Steuer zahlen dürften!
Aber schniffff ! traurig !, es würde einfach abgelehnt von euch! dabei haben wir
Uns so viel mühe gemacht mit diese Wechselkennzeichen arbeit ! oh ja fast 2 Jahre!
Und als Belohnung sollen die Diäten erhöht werden wir müssen ja später
an unsere Pension Denken!
Outsider schrieb am 21 Jan 11:04
Das nimmt ja langsam bedenkliche Ausmaße an, wie hier manche schreiben...
Perry, äh, soll das deutsch sein?
consul121 schrieb am 21 Jan 19:59
Hallo Oldtimer Freunde,
das was in der Schweiz und Östereich schon lange bestens funktioniert, das bekommt unser Staat nicht hin. Danke Schäuble und Konsorten!!!
Ich wollte ein Mercedes Classic PKW der S/SL Klasse mit Note 2-3+ erwerben, was dann auch wieder Mehrwertsteuer eingebracht hätte.
Aber, ich werde keine ETABLIERTE Partei mehr wählen.
Und kein Fahrzeug mehr erwerben, das ist fakt.
Was meint ihr, wenn das viele täten und nicht nur immer mit höheren Pensionen und Diäten dem Bürger ins Portemonaie greifen lassen zu würden, was ich fakt als Diebstahl meines mir selber erworbenen Geldes ansehe.
Man sollte eine Autofahrer Lobby gründen und seine Oldies "LEIDER" als Mahnung abmelden.
Dann würde schon das Wechselkennzeichen ruck zuck da sein.
Und GEZ wird nur für ein Kofferradio gezahlt, da die Becker Radios eh keinen besseren Klang haben und bei mir nur noch als Blender im Auto zur Schönheit der Optik drin bleiben würden und wirken - lach.
Früher ist wegen jedem Krempel auf die Strasse gegangen worden.
Heute zahlt jeder lieber bequem und hält die Backen.
Gute Fahrt und gute Nacht veralterstes gieriges, armes Deutschland. VG.Ciao.Consul121
rosso164 schrieb am 21 Jan 20:14
Jedes Ding hat 2 Seiten. Es stimmt dass man in Österreich ohne weiters bis zu 3 (gleichartige) Fahrzeuge (z.B. PKW bis 3,5 t) auf einem Kennzeichen zulassen kann und nur für das stärkste Steuer u. Versicherung bezahlt. (Autobahnvignette für jedes = über € 70,00.) Die jeweils nicht benutzen Fahrzeug dürfen nicht auf öffenl. Grund abgestellt werden, also nur das benutze welches die Kennz. trägt.
Zu den Steuersätzen: Für meinen PKW mit 100 KW (136 PS) - dabei ist es egal ob Benziner oder Diesel, es gibt auch keine Typenklassen sondern es geht nur nach KW - bezahle ich Vers.(maximale Schadensfreiheitsstufe) = € 308,00, Kfz.Steuer = € 532,00 Versicherungssteuer € 34,00 pro Jahr. Zahle ich die Steuer 1/2 jährlich dann +6%, 1/4 jährl. +8% und monatl.+9%.
Fahrzeuge ohne Kat bezahlen + 20% Kfz. Steuer (keine Ausnahmen).
Meine Freundin bezahlt für ihren neuen Beetle (77 KW) inkl. KASKO MIT € 360,00 Selbstbeh. € 1.600,00 pro Jahr. Sie ist in der Schadensfreiheitsstufe 6 (von 18).
Nicht zu vergessen die Nova und die Umweltsteuer bei Neuwagenkauf auf die man auch noch die MWSt bezahlt !
Liebe Grüsse
rosso164
190pontoner schrieb am 23 Jan 09:05
also wenn ich da so sehe, was unsere hobbykollegen im Ausland so fürs Hobby löhnen, gehts doch bei uns in d eigentlich noch. jedenfalls kann man bei uns seinen oldie für ca. 200Eu steuer und ca. 150Eu versicherung zulassen - die steuer is ja pauschal - die lösung finde ich per se gut, aber leider für sämtliche kleinwagen ungeeignet - da sollte dringend nachgebessert werden.
natürlich wäre vielleicht auch eine Zulassung nach dem Motto "ich hab nur ein´ arsch zum fahrn, also auch nur ein Kennzeichen (pro Person)" wünschenswert - allerdings nur, wenn das dann für alle fahrzeugklassen geht, aber bei unserer bürokratie ist das unmöglich - wenn ich nur mal dran denk wie das mit traktorenzulassungen kompliziert ist, was man womit darf mit welchem führerschein - nur weil das kennzeichen grüne oder schwarze oder rote schrift trägt....
wer die wechselkennzeichengeschichte allen ernstes beantragt, geht m.e. recht blauäugig an die sache - es ist wie immer eine weitere möglichkeit, den kraftfahrer nochmals zu melken.
in D können wir uns sonst nicht allzusehr beschweren - die 07er rote nummer ist ne feine sache - wenn man nicht um ne ausrede verlegen ist, ist das doch im prinzip schon die wechselnummer - bloß eben mit dieser unsäglichen nutzungsbeschränkung...
wenn man in deutschland alles nur so nutzt, wie der gesetzgeber es vorsieht, dann sind so gut wie keine aufwendigen hobbies möglich.
Der Bürokratie und dem Ökowahnsinn sind schon viel zu viele schöne und gute Sachen zum Opfer gefallen - in dem Sinn - bei Bedarf lächeln und winken und tun was man verantworten kann ohne gleich den Paragraphen zu nachzuschlagen.
...zumindest auf dem Land geht das...glücklicherweise
mit öligen Grüßen
Armin
16SDriver schrieb am 23 Jan 11:18
Es war eingentlich klar, daß mit Sicherheit nichts dabei raus kommt, was zum Vorteil der KFZ Halter dabei rum kommt. Wo unser Staat sowieso schon an chronischer Pleiterie leidet, weil wir aufgrund der EU Mitgliedschaft allen anderen hoch helfen müssen, was natürlich nie klappen wird. Man versucht dem aus politischen Gedanken gedachten dummen Bürger dies als Vorteil zu verkaufen, nur das kann man gleich in die Tonne treten.
Wenn ich sowieso für alle Autos bezahlen muss, dann habe ich wenn alle angemeldet sind noch den Vorteil, daß alle gleichzeitig fahren können, wenn auch nicht gleichzeitig von mir.
Ich glaub das hat eher den Hintergedanken gehabt, eben weniger Autos auf der Straße zu haben, da nicht alle gleichzeitig fahren dürfen.
Schäuble Zitat aus irgendeiner Autobild:"Ach der Quatsch ist das...". Ja da weiß man doch bescheid, also hat man das durchgedrückt, aber so, daß nur das Wechselkennzeichen kommt, nur die Bedingungen dazu sind nicht akzeptabel.
Ist das gleiche wie Dummweltzonen, es gibt tatsächlich auch Bürger nicht nur Politiker, die sind so geimpft durch wen auch immer ,die glauben daß dadurch die Luft besser wird.
Gast schrieb am 26 Jan 20:24
Also ich hab´s auch versucht den Nutzen des Wechselkennzeichenbeschlußes zu begreifen, aber auf mehr, als daß ich mir den Kauf mehrer Nummernschilder spare (wie´s Blondie oben ja auf Anhieb erfaßt hat) bin ich auch nicht gekommen.
Eigentlich ist das Gegenteil der Fall, ich muß ja für Nix und wieder Nix dann dauernd das scheiß Blechschild umschrauben.
Irgendwo hab ich mal gelesen ein Ei braucht einen IQ von 20 zum rollen, ein Schwein immerhin 27 um zu grunzen.
Und wie viel IQ braucht man für so einen Beschluß im Zeitraum von über 2 Jahren?
Ich trau mich ja gar nicht dies die Bewohnern der Glaskuppel in Berlin zu fragen, aus Angst es kommt noch ne Rückfrage für was denn IQ steht ! ....das würde mir den Rest geben. Dann würd ich mich wirklich irgendwo als Seerosengießer bewerben.
Aber jetzt ohne Scheiß, wie wär´s denn, wenn jeder der auf ein richtiges Wechselkennzeichen hoffte, mal ne offizielle Anfrage an die Regierung bzw. die betreffenden Minister stellen würde, was dieser hervorragende Beschluß jetzt bringt ?
Wäre das doch etwas zuviel verlangt, oder sogar gefährlich, da es vielleicht eine neue Berufskrankheit bei Politikern hervorrufen könnte .....Sprachlosigkeit !!!
Also Leute ich schau mal wieder hier rein, was sich bezüglich meinem Vorschlag eventuell tut. Ihr müßtet auch nicht unbedingt nach Berlin schreiben, hätte auch die Telefonnummer unseres Parlaments, die steht aber auch im Telefonbuch.
Euer hauptberuflicher Seerosengießer
tschatschabing schrieb am 28 Jan 13:50
Den Anfang meiner Antwort mache ich mit einem Ramsauer Zitat:“ Wichtiger als die demoskopischen Daten sei die Stimmung an der Basis, sagt Peter Ramsauer, abzulesen etwa bei Kundgebungen in Bierzelten.“
Geht man von einem relativen geistigen Zustand des Verfassers aus, bleibt der Verdacht, dass die eine oder andere politische Entscheidung im Bierzelt entstanden sein muss. Auch wenn einige Antworten hier sich durchaus bemüht zeigen die Grundzüge die ramsauerschen Bierzeltpolemik wiederzuspiegeln, denke ich, dass wir in der defizitären Situation sind, dass sich zu wenig Oldtimerfahrer in Bierzelten herumtreiben ……Indes sollte uns gelingen Herr Ramsauer im Bierzelt mit unseren Argumenten zu erreichen, bleibt wenig Hoffnung auf Besserung, scheitern wir spätestens am Parkplatz an der 0,5 Promille Grenze.
Welche, wie wir alle wissen, Herr Ramsauer persönlich nicht beeindruckt.
Was bleibt also zu tun? Den Kopf in den Sand bzw. Bier stecken? Auch keine Lösung ….mir gefällt die Idee eines Autofahrerstreiks. Warum organisieren wir nicht einmal eine Woche in welcher jeder sein Auto stehen lässt. Mit öffentlichem Nahverkehr oder dem Fahrrad fährt. Ein Generalstreik. Eine Woche Steuerausfälle…..das schmerzt.
Oder bombardiert Euren Vertreter im Bundestag mit Anfragen. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Als Mitglied einer demokratischen Partei noch einen Tipp: Tretet in demokratische Parteien ein und macht eurem Ärger in Parteiversammlungen Luft. Engagiert Euch, statt immer nur auf die Politiker zu schimpfen. Wenn ich auf einer Parteiversammlung bin, fühle ich mich oft recht alleine. Wenn sich niemand mehr für Politik interessiert ist die logische Konsequenz die Diktatur des Dummen. In den fünfziger Jahren war ein hoher Prozentteil der Bevölkerung in Parteien organisiert. Und wie ihr hier ja oft nachlesen könnt war früher alles besser. Heute liegen wir auf der Couch, lassen uns von RTL2 unmündig rieseln und meckern dann, wenn etwas nicht so läuft wie wir das möchten. Es geht mir nicht darum Werbung für eine Partei zu machen. Wir haben demokratische Parteien genug. Wenn jeder der meckert sich eine dieser Parteien aussucht, dann engagiert eintritt, ändert das auch die Politik. Demokratie lebt nun mal vom mitmachen und nicht vom meckern oder einer wie auch immer gearteten Bierzeltpolemik. Entschuldigung, aber das musste gesagt werden.
Outsider schrieb am 28 Jan 16:01
@ Parteigenosse tschatschabing:
Autofahrerstreik? Nette und bestimmt wirkungsvolle Idee, doch trotz "relativen geistigen Zustandes" des Lesers (oder gerade deshalb), ist das wohl leider ein bißchen utopisch, blauäugig und unrealistisch.
Wer sollte denn das organisieren, daß das Lieblingskind der Deutschen eine ganze Woche lang freiwillig nicht angerührt wird? Deine Partei? Carsablanca? ADAC? RTL2? Das würde bestimmt schon bei einem einzigen Tag kläglich im Sande verlaufen bei der deutschen Mentalität. Selbst wenn jeder Autofahrer persönlich angeschrieben und nachdrücklich zum Mitmachen angehalten würde, glaubst du wirklich, da würden so viele mitmachen, daß das irgend eine Wirkung hätte? Im Leben nicht!
Parteieintritt? Im Prinzip richtig, nur in welche?? Nee danke, zu "defizitäre Situationen" innerhalb der Parteivereine.
Ich hab ne bessere Idee: Gründung der Autofahrerpartei!
Bierzeltpolemik? Ein von Politikern beliebter Ausdruck zur Herabstufung von (berechtigter) Kritik. Doch das ist hier nunmal die Stimme des Volkes, nicht die der Politik und schon gar nicht die deiner Partei. Dass die Politik/Regierung den Bürger immer öfter verschaukelt und für blöd verkauft, ist Fakt. Dann müßt ihr Parteigenossen euch nicht wundern, wenn euch die Leute wegrennen! Besser machen, dann gibts auch wieder Mitglieder.
tschatschabing schrieb am 28 Jan 19:35
Hier ein kleiner aber nötiger Nachtrag zum Thema Engagement, fundierter Kritik, der damit verbundener Informationspflicht (in dem Fall der kurze Blick in Wikipedia)und Bierzeltpolemik:
Sie wurde am 10. Oktober 1988 als Autofahrer Partei (AFP) gegründet. Ihr erster Vorsitzender wurde Anton K. Marth. Am 5. Dezember 1992 erfolgte die Umbenennung in Autofahrer- und Bürgerinteressenpartei Deutschlands. Bei der Europawahl 1994 trat sie zum ersten Mal an und erhielt 0,7 %; bei der Bundestagswahl 1994 0,046 %. Dieses Ergebnis konnte, abgesehen von einigen Regionalwahlen, nur bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus 1995 übertroffen werden (0,9 %). 1995 übernahm Jürgen Reichenbach für ein Jahr den Parteivorsitz, ab 1996 leiteten Erhard Hörber und Günther Schill gemeinsam die Partei. Zum letzten Mal trat die APD 1999 an, als sie bei der Europawahl 0,4 % erhielt. Aufgrund von Mitgliedermangel und finanziellen Schwierigkeiten stellte sie im Jahr 2000 ihre Arbeit ein und löste sich 2002 auf. (zitiert nach Wikipedia.org; Quelle.Wikipedia)
Bleiben am Schluss noch drei Fragen:
Zu früh?
Zu spät?
mangelndes Interesse............auf jeden Fall Prost!
Outsider schrieb am 28 Jan 21:39
Wußt ich doch, daß es sowas mal gab...war wohl noch vor meiner politisch interessierten Zeit.
Danke, war trotzdem nicht nötig. So ernst war das nicht gemeint mit der Gründung der Autofahrerpartei.
Dennoch glaub ich, würden die heute nicht so lächerlich abschmieren, wenn man die Situationen der Autofahrer damals und heute vergleicht.
Gentleman-Driver schrieb am 28 Jan 21:51
Es gibt doch soooooooooo viele Interessenverbände pro Old- und youngtimer.
Z.B.: ADAC, Initiative Kultur Mobilität, Deveut, und noch einige.
Was haben die bei diesem Thema gemacht?
Mitgewirkt? Eher nicht.
Wahrscheinlich schauen sie immer noch über die Grenzen ins Ausland, studieren immer noch die dortigen Regelungen und habe versäumt hier tätig zu werden. Dabei haben sie verschlafen, dass das Gesetz in dieser nicht gewünschten Form inzw. in der BRD verabschiedet wurde?
Da fällt mir auch noch so ein polit. Satz ein:
"Nachbessern kann man immer"!
Botze schrieb am 28 Jan 22:06
Also ich bleib bei meinem H-Kennzeichen 191€ Steuer und 70€Versicherung im Jahr und meinen Alltagswagen hab ich ja sowiso immer in Betrieb,und der kostet auch nicht die Welt...ich wollte mir eigentlich noch einen Oldi kaufen aber ich lass das jetzt und kümmer mich mehr um meinen Erstoldi.....und eigentlich war es doch sowiso klar,daß das eine LUFTNUMMER wird.......Deutschland muß doch die Welt retten........
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