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Ich beabsichtige den Kauf eines Oldtimers in der Schweiz. Was muss ich beachten?

Das Baujahr ist entweder 78 oder 79. Weiss nicht, ob das eine Rolle spielt. Der Kaufpreis liegt bei 8-10.000 Euro. Gibt es möglicherweise Firmen/Speditionen, die einem den ganzen bürokratischen Kram abnehmen? Eine Option steht beim Händler, die andere ist ein privates Angebot. Beide haben die sogenannte MFK?!

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Joker schrieb am 05 Nov 19:00

Hallo,
Fahrzeuge in der Schweiz zu kaufen ist in der Regel recht unkompliziert. Das Fahrzeug sollte in der Regel 1/3 günstiger sein als in EU Ländern da 10% Zoll und 19% MwSt. an der Grenze fällig sind (in deinem Fall 2472€.) In den meisten Fällen lassen sich die Verkäufer aber auf einen niedrigeren ausgewiesenen Verkaufspreis ein. Dieses macht aber nur sinn wenn der Wagen nicht mehr in Schwackelisten steht. Auf jeden Fall brachst du um das Fahrzeug einzuführen, einen Kaufvertrag und den Schweizer KFZ Brief was in einem auch der Schein ist. Die beste und wahrscheinlich auch teuerste Ausführkennzeichen Variante ist in der Schweiz ein Ausfuhrkennzeichen zu beantragen. Der Verkäufer hilft dabei bestimmt. Ich habe beim Letzten mal unsere 06er Händlernummer genommen und davor ein Dt. Kurzkennzeichen. Ich empfehle das Dt. Kurzkenzeichen zu kaufen kostet etwa mit Versicherung gibt’s beim gelben Wirtschaftsverein ADAC für Mitglieder 80€ Schilder 16,20€ und gebühr 10,20€. Tipp: beim ADAC ist die Autobahnplakette am günstigsten für 25€. Was die Bezahlung des Fahrzeuges angeht würde ich das Geld in der Schweiz tauschen kurz 1,58. Ich hoffe einen recht gute Auskunft gegeben zu haben und Wünsche viel Erfolg beim Autokauf. Bei Weiteren Fragen einfach fragen. Beste Grüße Joker

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achimschulz schrieb am 20 Dec 13:22

hallo und sorry für die späte antwort wg. firmenneugründung - im prinzip spricht nichts gegen einen oldtimer-erwerb aus der schweiz, ist fast wie bei uns - am besten, einen neutralen bericht / gutachten anfordern, das erspart nachträglich probleme. der preis von ca. euro 10k scheint mir recht günstig für ein 30 jahre altes fahrzeug.
es gibt speditionen und spezialfahrer, die fahrzeuge aus dem benachbarten ausland abholen, am besten bei google suchen.
viele erfolg und spass mit dem neuen 'alten'.

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Roger-Gifhorn schrieb am 10 Aug 12:46

Joker hat recht ich habe selber einen Oldtimer in der Schweiz gekauft es ist alles in allem nicht empfehlenswert da der aufwand sehr groß ist ich hatte das problem, das der Wagen (Ford Taunus 20 M) nur schweitzerpapiere hatte und in den keine ABE Nummer steht die ABE ist dort nicht vorhanden aber in Deutschland pflicht letztendlich muss sie über das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg erfragtwerden und die stellen dan neue Papiere aus anders kann man den Wagen hier nicht zulassen wenn man eine Vollabnahme in Deutschland braucht mfg Rose

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Galgenstein schrieb am 22 Aug 10:03

Es ist nicht leicht, aber auch nicht so kompliziert. Grundsätzlich würde ich darauf achten, dass das Fahrzeug einen neuen TÜV, in der Schweiz MFK genannt, hat. Dies gibt schon einmal eine gewisse Grundsicherheit, da dieser sehr viel schärfer als sein deutsches Äquivalent ist.
Papiere kann man beim Bundesamt erfragen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man sich die Kopie eines bereits in Deutschland zugelassenen, baugleichen Fahrzeugs besorgt, das macht die Sache für den TÜV sehr viel einfacher. Hilfreich kann auch der Hersteller sein oder aber eine Restaurationswerkstatt, die Besitzer eines solchen Fahrzeugs zu ihrem Kundenkreis zählt Notfalls über eine solche Werkstatt zulassen.

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Andrea-Sitzwerkstatt schrieb am 23 Aug 14:15

Hallo Leute,

nach neuem EU-Recht gibt es dann beim Zulassen einiie Schwierigkeiten wenn das Fahrzeug noch nie in Deutschland zugelassen war. Ist eine Info von einem Kunden.

Das Ganze gilt nur für Fahrzeuge, die in der Vergangenheit noch keine deutsche Zulassung hatten. Das Komplizierte an dem Verfahren ist der für eingeführte Fahrzeuge (ohne Papiere ) zu erbringende Nachweis der ABE`s. Gilt ab 01.07.09

Mit freundlichen Grüssen
Andrea B. aus A.

Der Prüfer kostet ca.110 Euro pro Stunde. Der Bedarf ist je nach Vorarbeit des Halters 1 bis 3 Stunden. D.h. wer viele ABE`S beibringt hat es einfacher. Und die Zeit zur Fertigstellung des TÜV-Berichts für die Bündelungsbehörde hdauert ca.eine Woche. Die Marburger brauchen eine Woche (im Schnitt) und verlangen ca. 40 Euro. Dann geht man mit allen Unterlagen zur Zulassung. Wenn man also zu einem Treffen will oder einen anderen festen Termin mit dem angemeldeten Fahrzeug wahrnemen will, sollte diese Zeiten mit einplanen.

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stefano1966 schrieb am 25 Aug 12:25

Ich würde nur dann ein Auto aus einem Nicht-EU-Land in die EU importieren, wenn es wirklich selten ist und man genau dieses Auto und kein anderes haben will (z. B. US-Fahrzeuge: sind in der Schweiz viel zahlreicher und z. T. sogar in der Schweiz hergestellt/endmontiert). Der Import ist ansonsten wie oben beschrieben mit vielen "Umtrieben" (so nennt das der Schweizer) verbunden, und Importzölle kommen noch obendrauf. Wir Schweizer machen es umgekehrt: wir suchen in der grossen weiten EU nach interssanten Autos, die in der Schweiz teuer und selten sind.

Als Schweizer bin ich sowieso der Meinung, dass die Autos in unserem Land bleiben sollten ;-)
Viele Grüsse von Stefan

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