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Ford Mustang BJ 66-68

Hallo zusammen :o)

Ich bin neu hier, nicht nur auf der Seite sondern auch was die Thema Oldtimer betrifft! Seit ich denken kann finde ich die Ford Mustangs (Baujahr 66-68) genial einer der schönsten Autos die je gebaut wurden! Egal ob Cabrio oder Coupe.

Ich habe seit kurzem einen Nebenjob aufgenommen nur um mir diesen Traum in naher Zukunft zu erfüllen! Deshalb bitte ich um eure Hilfe bzw. Tipps. Mich würde es generell mal ALLES interessieren was dieses Auto betrifft! Was ich für einen Mustang zahlen müsste, wo die Schwachstellen sind, und und und…es gibt nichts was mich nicht interessiert!

Ist es wirklich schlauer auf einen Import zu setzen oder doch schon einen umgebauten (deutscher TÜV + H-Kennzeichen) oder das alles selber machen?

Mit welchen realen Kosten pro Jahr müsste ich im Fall der Fälle rechen (Ersatzteile usw?) Wo liegt der reale Verbrauch? Müsste aber schon ein V8 sein ;o)

Ich habe zwar ohne Ende Internetseiten durchkemmt aber wirklich gefunden! Und diese Seite und Leute erscheint mir sehr kompetent.

Also wenn ihr was wisst und Lust habt einem angehenden Oldtimer-Fan zu helfen freue ich mich über jede Nachricht.

Oder würdet ihr mir als Anfänger etwas anderes empfehlen?

LG ROBRAB

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Antworten

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MEILENSTEIN-Classic schrieb am 27 Jan 17:07

schau einfach unter : www.meilenstein-classic.de oder www.klassik-manufaktur.de der ganz kurze Weg zu uns ist der heisse Draht.....klingel uns einfach eben kurz an !!! Haben auch grade einen wirklich seltenen 68ger Mustang CS/GT da :-) CS = California Special, davon wurden nur 4500 gebaut, etc.... Lieben Gruß Mark

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RobRab schrieb am 28 Jan 11:15

Naja gefallen tut er mir auf jeden Fall nur ist die Preisliche Frage noch ein Thema...Ich weiß auch gar nicht ob ich mit meinen Preisvorstellung zu SO einem Auto komme!

Wie viel Geld müsste ich eurer Meinung investieren das ich ein Auto mit guten Dämfern, guter Karosserie, gutem Interieur, gutem Motor, gute´m Lack... im großem und ganzem einem Auto mit Note 2 bezahlen?

Bin nämlich auch Neuling was reparatuern usw. angeht aber das kann man sich mit der Zeit ja aneignen!

Freue mich nach wie vor über eure fachmännischen Meinungen!

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stefano1966 schrieb am 29 Jan 15:27

Das ist ein sehr komplexes Thema. Wenn Du, wie Du schreibst, ein Anfänger bist ohne Schraubererfahrung und -möglichkeiten, ist ein restauriertes Auto von einem bekannten Händler die beste Empfehlung. Da ist sogar Gewährleistung drauf. Das ist zwar am Anfang teuer, aber auf längere Sicht am besten für Dich. Coupé oder Cabrio ist Geschmacksache. Aber ein Coupé hat eine Gefahrenstelle weniger als ein offenes Auto. Die Verwindungssteifigkeit ist besser und man hat keine Probleme mit Dichtigkeit etc. Mehr Spass macht natürlich ein Cabrio. Aber mach Dir nicht zuviele Gedanken: irgendwann stehst Du vor einem Auto, und Du weisst: das ist er!

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Jürgen-en-Mustang schrieb am 30 Jan 22:28

Leicht daneben, mein Geschreibe dazu, aber ich weiß mir nicht anders zu helfen, bin neu hier:
Vorher hatte ich eine Bilderstrecke von einem roten 1968er 200CID Mustang (Coupé) gesehen, jetzt finde ich sie nicht mehr.
Unter Suchbegriff soviele Treffer da kann ich stundenlang nachsehen, unter Bilderstrecken so viele da kann ich stundenlang nachsehen, und unter - ach hör doch auf!
Na, dann wünsch' ich der betreffenden Lady mal von hier aus gute Fahrt jedenfalls!
Jürgen

Und Robrab, was Deine Frage anbetrifft: einzelne Punkte könnte ich Dir schon noch erklären, aber wenn's jetzt darum geht von A bis Z alles .. als das würde mir ein bischen viel.
Die Kosten für ein Auto mit immerhin über 40 Jahren im Rahmen kann man grundsätzlich kaum eingrenzen. Findest Du eines aus dem sich noch ein paar Meilen herausfahren lassen dann kostet's kaum mehr als ein gegenwärtiges - wird dabei aber nicht besser! Der Grimm der Liebhaber jedenfalls wäre Dir sicher. Willst Du das Auto in Top-Zustand bringen und auf Ewig erhalten, dann solltest Du mal bei gut betuchten Leuten nachfragen was die so investieren - oder bei denen die immer nur daran arbeiten aber (fast) nie fahren, schon garnicht in die Ferien oder ähnlich sorglose Dinge: warum das so ist.
Aber: man(n) gönnt sich ja sonst nichts - ;-)

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conte schrieb am 31 Jan 12:30

Hallo, Stefano1966 hat recht - mit wenig erfahrung ist ein gutes Auto von einem Profibetrieb sicher sicherer, Coupés sind sicher auch günstiger, doch Cabrios im Sommer einfach schöner zum cruisen. Deine Wahl Mustang ist insofern gut für einen Anfänger, da es praktisch alle Teile in den USA zu kaufen gibt - und mit dem aktuellen Dollarkurs sogar zu vernünftigen Preisen.

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RobRab schrieb am 01 Feb 13:09

Okay ich habe soweit verstanden das ich kein auto auf eigene Faust kaufen soll...aber was wären das für händler? Hättet ihr da mal ein Beispiel für mich?

wären das hier auch welche?

-Trappentreu CARlifornia (leider keine Internetseite)
-www.meilenstein-classic.de
oder sind impoteure nicht händlern gleich zu setzten?

schrieb am 01 Feb 13:52

Hey RobRab,
anhand Deiner Nachbarn im Profil muss es sich bei Dir um Bayern handeln. Versuch's doch mal unter folgendem Link:
http://www.mustang-bayern.de/
In dieser Seite stehen auch weitere Links zum Recherchieren.
Bei denen kannst Du Die Schwachstellen sicherlich erfragen. Wenn Du niemanden bekommst, der Dich bei einem eventuellen Kauf begleitet, kann man notfalls immernoch auf den DEKRA-Gebrauchtwagencheck zrückgreifen. Das kostet etwas, ist aber besser investiert, als 'ne Gurke zu erwischen. Frage aber vorher nach, ob er sich auch mit Oldtimer befasst hat!!!
Viel Erfolg bei der Erfüllung Deines Traumes!
Gruss, Stephan

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stefano1966 schrieb am 02 Feb 09:24

Ich finde es durchaus interessant, dass dieses Thema mal quasi öffentlich diskutiert wird... Andererseits ist es auch sehr individuell und komplex, und es gibt keine Patentlösungen. Hier noch ein paar Ergänzungen aus meiner Erfahrung (gegenteilige Erfahrungen und Widerspruch sind sehr willkommen...):

Auch vertrauenswürdige Händler können die Autos, die sie verkaufen, nicht in- und auswändig kennen. Da kann man einem ehrlichen Händler in vielen Fällen keinen Vorwurf machen. Und wenn man sich ein Auto von einer Privatperson anzuschaut, die den Wagen über längere Zeit besessen hat, muss man seine Menschenkenntnis walten lassen. Man kann auch da leicht auf einen Plauderer reinfallen.

Ideal für den Käufer sind immer Notverkäufe aus Scheidungen, Familienzuwachs, Konkurs oder altersbedingte Verkäufe. Sorry für die Betroffenen.

So oder so ist es wichtig zu wissen, dass ein Oldie nebst der Faszination möglicherweise auch ein paar Überraschungen bereit hält. Und dazu sollte man ein paar Extra-Dollars auf der Kante haben.

Ein weiterer Punkt ist die Wahl des Typs: der Mustang ist natürlich ein gesuchtes, sprich relativ teures Auto. Es gibt andere, weniger beliebte US-Oldies wie Firebird, Camaro, Javelin und dergleichen. Man kann sich spasseshalber mal eine Alternative anschauen. Wer weiss, vielleicht springt der Funke über....

schrieb am 02 Feb 11:17

Hallo nochmal,
zur Frage wieviel man(n) für einen 2er Zustand ca. ausgeben müsste., habe ich folgenden Link gefunden (um es vorweg zu nehmen für einen 289er 26.000€):
http://www.motor-klassik.de/restaurierung/754066/Klassiker-Preise_01-2010.pdf
Ich hoffe Du bist nun nicht erschrocken, 3er Zustände sind aber auch nicht zu verachten;-)
Die Liste kommt ziemlich hin, wenn ich an meinen 6.9er denke, den ich ja begutachten habe lassen.
Mit dem habe ich übrigens auch so das eine oder andere graue Haar dazubekommen*ggg
Ein Abenteuer ist ein Oldie immer, daher muss man immer mit ungeplanten Kosten rechnen, wie es Stefano schon richtig geschrieben hat. Alternativen sind günstiger, aber meiner Meinung nach hinkt man immer seinem Traum hinterher...
Weiterhin viel Erfolg und genussvolle Erlebnise während dieses Abenteuers!!! Gruss, Stephan

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RobRab schrieb am 02 Feb 15:51

Oh mein Gott "nevergiveup" du hast mich geschockt! das finde ich jetzt schon eine bittere Wahrheit!
Schade dann werde ich mir diese Karre wohl abschmicken müssen! Aber ich will ein ganz normals Coupe! keinen Fastback usw! Das wurde nicht missverstanden oder? Ich hoffe schon ;)

Mal zu den alternativen die ihr aufgezählt habt! wie sieht es da mit der Erstsatzteillage? Oldsmobile Firebird, Camaro, Javelin?

Muss trotzdem nochmal fragen bei mobile sind so viele geile Mustangs die top aussehen das man fast nicht glauben kann das das schrott sein solll (preise von 10000-15000)

will nochmal loswerden das ich euch alle echt top finde super hilfsbereite Leute!

schrieb am 02 Feb 20:30

Hi RobRab,
ich kann noch einen drauflegen, das Fastback kriegst Du lt.Liste im Zustand 2 erst für um die 30.000€.
Aber wie gesagt, der 2er Zustand ist schon eine Ansage, die sehen schon wie geleckt aus;-) Die Besitzer von Fahrzeugen ohne professionelles Gutachten bewerten selbst tendenziell zu hoch. Fahrzeuge im 3er Zustand sehen auch gut aus, sind technisch ok, entsprechen einem erhaltungswürdigem, originalem Zustand. Und das sind mit Sicherheit die, die Du gesehen hast. Google doch bitte mal unter "ClassicData". Dort kannst Du die Bewertungsstufen aufschlüsseln. Also, keine Angst vor 2,5ern oder 3ern;-) Aber nur auf Noten vom Gutachter hören!!!
Gruss, Stephan

schrieb am 02 Feb 20:46

Ich muss noch was ergänzen, denn das tut mir ein bisschen weh, Dir so vor den Kopf gestossen zu haben. Das ist absolut nicht mein Ziel. Daher noch ein paar aufmunternde Worte: Schau Dich um...ruhig in der Preisklasse, die Du recherchiert hast, mach ein paar Probefahrten und dann, wenn er es ist, dann weisst Du es einfach...Dann versuche ihn nicht gleich zu kaufen, sondern nimm einen aus der US-Car Szene mit, der die Schwachstellen genauer unter die Lupe nimmt...Die Leute lieben Autos und freuen sich immer, einen anzuschauen...klappt schon...Auf entsprechenden Oldtimertreffen lernst Du problemlos diese Leute kennen. Dann wird es nämlich konkreter...wie die anderen gesagt haben, sonst ist es zu komplex und theoretisch und nur blablabla...Also, auf zu US-Car und Oldtimertreffen und Leute anquatschen;-)
lg, Stephan

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RobRab schrieb am 03 Feb 11:17

Okay dann bin ich ja beruhigt dann nehme ich vorerst auch mal ein 2,5-3 Auto in kauf...! War das bei deinem ersten Benz nicht auch so das du in gewissen Punkten zurückstecken musstet(frage ging an nevergiveup).

Es ist ja eh so das ich nach und nach wieder Geld reinstecken kann und ihn selber aufwerte...denke das macht auch deutlich mehr spaß als sich einen fertigen zu kaufen! So kann ich ihn ganz nach meinen Vorstellungen gestalten! Mein zukünftiges BABY!

Ja denn werde ich mal den Tipp mit den Treffen in diesem Jahr in angriff nehmen weis jemand wo ein Ford Mustang Treffen stattfindet? Nähe müchen wäre nicht schlecht! Bin zwar mobil aber habe (eigentlich) keine lust 500-600 kilometer zu fahren!

Werde auch mal die Jungs hier kontaktieren http://www.mustang-bayern.de/ !

schrieb am 03 Feb 13:59

Hi RobRab, ok zu Deiner Frage:
Mitte der 90er hatte ich zwar schon gegenüber Normalos das Fable für Oldie-Design. Allerdings auch in Richtung Hauptsache grosser Motor...die technischen Feinheiten und die Geschichte des Wagens waren mir zu jener Zeit schlichtweg egal, so ein Banause war ich. Also kaufte ich rein nach Fakten wie PS-Zahl, Hubraum und Inzahlungnahme möglich. Es waren 600km zum Verkäufer und ich wollte nicht ohne ein neues stärkeres Fahrzeug zurückkommen. Vor Ort realisierte ich das Zypressengrünmetallic, nicht gerade meine erste Wahl, und die Laufleistung von knapp 180tsd km. Ich gab also meinen Erstwagen, den \8-Coupe mit 150tsd km ab...Das war das erste Mal, dass ich zurückstecken musste, denn ich wollte nicht mehr Kilometer auf der Uhr stehen haben, wie vorher. Dass zweite Mal wegen der Farbe. Er sah optisch für einen Geblendeten wie mich, abgesehen von der Farbe sehr gut aus. 13 Jahre später hat sich im Laufe der Vollrestauration herausgestellt, dass er ein Blender war. Die typische Schwachstelle kam bei ihm sehr stark zum Tragen: Befestigungsstelle Bremskraftverstärker vom Motorraum zum Fahrerfussraum und Schiebedachablauf...Der Boden war aufgrund des Feuchtbiotopes durch und wurde mit Teer zugepappt. Nun, der Wagen stand diese vielen Jahre nicht ordnungsgemäss gelagert in einer Garage. Da spielte das auch keine Rolle mehr. Nach vielen, vielen tausend Euro sieht er wieder prächtig aus, auch wenn ich mich fast verausgabt hätte...Ein bisschen muss ich aber immer noch zurückstecken, denn der Motor ist, bedingt durch eine eingelaufene Nockenwelle, noch nicht ganz fertig, was sich durch Leistungsverlust deutlich bemerkbar macht. Aber zwischenzeitlich kenne ich seine technischen Feinheiten und vor allem den Charme eines Gentlemancars, gemacht nach bester Ingenieurskunst. Auf deutsch gesagt, erst jetzt habe ich mir diesen prachtvollen Wagen verdient;-)
Das ist also mein Abenteuer und ich habe den Namen NEVERGIVEUP zu meinem Nick gewählt...ist, glaube ich, selbstredend...
Gruss, Stephan
PS: Google doch mal bitte nach "Bike and Show" in Geiselwind...u.a. ein US-Cartreffen...ich werde mit grosser Wahrscheinlichkeit auch dort sein (leider vielleicht ohne meinen Dicken)

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mo3 schrieb am 03 Feb 17:04

Hi RobRab,
dieses Jahr feiert der First Mustang Club of Germany sein 25-jähriges in Siegen. Letztes Jahr kamen immerhin 300 Mustangs aller Baujahre zusammen. Mehr Auswahl gibt's wohl nicht... Aber auch die kleinen US-Car und Oldtimertreffen bieten sicherlich eine tolle Gelegenheit mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen.
Neben den Händlern, die die Restauration selbst ausgeführt haben, käme für mich auch ein Kauf von Privat in Frage. Allerdings nur für Fahrzeuge, die der Besitzer auch (nachweislich durch Reparaturrechnungen etc.) gefahren hat. So weiß man woran man ist. Wir Amifahrer kennen die typisch oberflächlichen US-Restaurierungen. Das sind die Fahrzeuge die man so "billig" bei mobile findet. Ärgerlich, wenn sich nach solch einer Restaurierung der Lack nach ein paar Monaten löst und die Spachtelmasse zum Vorschein kommt. Ich habe Bremsleitungen aus Wasserschlauch gesehen, Bananen (Rahmenschaden) . Auch Fahrzeuge mit neuem Vorderbau aus Schlachtfahrzeugen sind beim Mustang nicht gerade selten. Da bekommst du quasi 2 halbe Fahrzeuge. Der Mustang (first gerneration) war in den 80ern in den Staaten nicht mehr viel Wert und wurde entsprechend von Leuten ohne Geld verheizt. Die dabei entstandenen Schäden wurden mit kleinstmöglichem Aufwand und häufig völlig unfachmännisch repariert. Solche Fahrzeuge gibt es m.E. zu Hauf auf dem Markt. Wer sich auskennt wird solche Fahrzeuge auf den ersten Blick entlarven. Aber für einen Neuling ist das nicht ganz leicht. Man lernt ja nie aus. Also, halt dich an nevergiveup's tipp, geh auf die Treffen und lass dir alles von Liebhaber zu Liebhaber erklären. Ich werde natürlich ab Ende März (so Gott will und die Strassen salzfrei sind) den Stang aus der Garage holen. Wenn du aus der Nähe von München bist, zeige ich dir all seine Schwächen - aber auch alles was Spass macht und zur Leidenschaft wird.
Hier noch der Link meines Clubs: http://www.ponysite.de/fmcog/

schrieb am 03 Feb 19:18

Na also, jetzt bist Du in den richtigen Händen wie es scheint, das freut mich:-)

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checkerboard schrieb am 04 Feb 10:41

Des einen Leid, des anderen Freude: Der deutsche TÜV! Er hat für Fahrtzeug-Käufer durchaus auch gute Seiten - daher mein Tipp: Kaufe nur einen alten Mustang, der TÜV und die H-Abnahme bekommen hat. So hast du schonmal eine mittlere Sicherheit, dass das Auto wenigstens nicht komplett durchgerostet ist, auf sicherheitsrelevantes getestet wurde und (!!) eine funktionstüchtige Bremsanlage hat (man sieht oft poröse Bremsleitungen etc.).

In die USA fahren kann auch ein tolles Erlebnis sein, ausserdem kann man einige Euros sparen. Allerdings solltest du auch einen erfahrenen KFZler mitnehmen, der die Autos begutachtet. Wie immer steckt bei den alten "Kisten" der Teufel leider im Detail und selbst ein Fachmann kann auf den ersten Blick nicht sehen, was sich z.b, in den so genannten "Cowl Vents" verbirgt (ein häufiger Gammel-Kandidat). Hinzu kommen dann noch einige Hürden, wie oben beschrieben - der deutsche TÜV. Versuchst du das als Privatperson, kann es dich schnell Nerven und auch Geld kosten. Alleine die Eintragung von Kleinigkeiten wie den Felgen kann bei Amis gerne zum Problem werden.

Ein Club ist natürlich auch eine super Adresse - da sitzen die wahren Kenner, die von den Autos meist viel mehr wissen als die meisten Händler.

Ein letzter Tipp noch: Originalität ist toll, aber ich rate dir dazu, eventuell vorhandene Trommelbremsen gegen Scheiben auszutauchen, Polybuchsen einzubauen, ein modernes Sport-Fahrwerk einzubauen, Servolenkung, BKV etc einzubauen. Bist du schonmal so einen richtig originalen Mustang gefahren? Das ist nicht unbedint ein Erlebnis, man spürt die 40 Jahre schon ganz gut bei den meistens ausgenudelten Kisten.

Viel Spass, Glück und immer ne handbreit Sprit im Tank,
Stefan!

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RobRab schrieb am 05 Feb 13:22

So mal wieder ich... hallo zusammen!

Habe mal wieder den Mobile.de Markt studiert! und bin wieder bei dem Händler in Trappenkamp! (CARlifornia.de) dar hat einen Mustang drinnen Top Aussehen (ich weiß das ist nicht immer das gelbe vom Ei) aber er hat folgenden Text im Inserat stehen:

1967er Mustang im GT Look, 289cui V8 Motor, Automatik, GT-Fog-Lamps, GT-Haube, Doppelrohrauspuffanlage, Shelby Stripes, schwarzes Vinyldach, schwarzes relativ gut erhaltenes Interieur, guter Unterboden und gute Grundsubstanz- soweit ersichtlich keine Schweißarbeiten notwendig, kleinere Beulchen unter dem Vinyldach (aber noch solide), kleinere Rostpickel an den Türecken.
Fahrzeug ist verzollt und hat einen US Brief. Gegen Aufpreis von EUR 1350,- TÜV/H Abnahme neu und zulassungsfertig als Oldtimer. Original 67er Mittelkonsole optional gg. Aufpreis von EUR 500,-. Standort: Trappenkamp/Norddeutschland.
CARlifornia- Klassiker & Musclecars

dann wäre das Problem mit Tüv gelöst oder? Sprich der Wagen muss ja in einem akzeptabelen Zustand sein sonst würde der Tüv den Riegel vorschieben! Der Wagen kostet dann letzendlich 12.000 €...

Stef_6800_thumb

checkerboard schrieb am 05 Feb 14:03

Schönes Gerät, guter Preis. Aber so weit ersichtlich keine Scheibenbremsen und keinen BKV - außerdem setzt unter dem Vinyl bereits die Pest ein (was aber durchaus normal ist). Denke dran, das du in den nächsten Jahren noch etwas Geld reinstecken mußt. Fahr mit Jemandem, der sich auskennt, hin, fahr ihn Probe, "fühl ihn" - wenn dann noch Bares in der Kasse ist, dein KFZetti grünes Licht gibt und dein Herz pocht, dann greif zu :=)

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kraeker schrieb am 06 Feb 19:37

Als Neueinsteiger mit Ahnungslosigkeit verbunden,bist Du ein wilkommenes Opfer.Ganz schnell hast Du das absolute "Topschnäppchen" zum Sonderpreis am Hals.Nach einem Jahr die Schnauze voll.
Du solltest Dir ein bereits restauriertes Fahrzeug von einer seriösen Garage kaufen.Mit der Zeit,und der Hilfe aus eben solchen Garagen wächst Du dann auch in die Technik und den Teilemarkt rein.
Hier mal ein Link zu solch einer Garage.
http://www.klassiker-handel.de/Oldtimerhandel-start-start.htm

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280Wolfgang schrieb am 07 Feb 21:47

Hallo RobRab,
um Pfingsten rum müsste in Maxlrain (Kreis Rosebheim) wieder ein Oldtimertreffen sein.
Dort sind regelmäßig auch viele US-Cars dabei. Außerdem hat München eine grosse US-Car Scene.
(American Classic Car Association).
Coupe' würd ich auch vorziehen, wegen der mitleidigen Blicke wenn man nicht beim kleinsten Sonnenstrahl das Cabriodach offne hat.
Viel Glück bei der Suche und vor allem viel Spaß mit deinem Mustang.

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Xaver schrieb am 07 Feb 22:29

Hallo, RobRab!
Ein guter Freund von mir ist ein Mustang-fanatiker in den 60er Jahren, und was ich so von ihm mitkriege, sind die Reihensechszylindermodelle viel billiger als die 289er, und mit Automatik nochmals billiger. Laut meinem Freund sind die Sechser mit auto echt lahm, aber zur Zeit hat er einen 400PS Mustang in der Garage - im Vergleich ist fast alles lahm...
Die Reihensechser sind fast nicht umzubringen, und mit Schaltung und gutgebautem Auspuff recht flott und klingen OK. Spritverbrauch so um die 10l/100km - also recht gut!
Ich lebe in Virginia, mein Freund ist Mitglied im hiesigen Mustang-Club und wir koennten Dir einen finden. Originalzustand mit matching numbers ist relativ schwierig, da so viele von Eltern an deren Kinder weitergegeben wurden...Man kann ja auch einen Sechser finden und einen 289er Motor einbauen...?
Kontaktiere 'mal Frau Gabriele Witt von Interglobal shipping in Bremen, die hat mir mit Opelueberfuehrungen geholfen - excellenter Service und nicht all zu teuer!
Gruesse,
Xaver.

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