Pudel_4874

Erfahrungsaustausch: Starthilfe eines 6 Volt-Autos mit 12 V

Hallo, frohes, neues Jahr an alle.
Wenn man mal online "Starthilfe 6V" eintippt, findet man viele Mahner und Elektrotechniker, die einem Horrorgeschichten von platzenden Batterien und kollabierender Elektrik auftischen und dringend davon abraten, ein batterieschwaches 6-Volt-Auto per Starthilfekabel mit einer 12-V-Batterie zu starten. All das mag wohlüberlegt sein, jedoch eint all diese Menschen die Tatsache, dass sie es noch nie gemacht haben.

Jetzt möchte ich aber hier im Forum mal alle 6-Volt-Fahrer, die -so wie ich- schon ein- oder mehrfach ihr 6-Volt-Auto mit einer 12 Volt-Batterie angeworfen haben fragen, ob dabei tatsächlich mal was kaputtgegangen ist.
Ich habe als finanzschwacher Student Ende der 90er einen Ford 17m mit 6-Volt-Elektrik über die Zeit gerettet und mein knappes Salär vollständig in Rostvorsorge investiert, aber nicht in teure, neue Batterien. Bei möglichst kurz gehaltenen Startversuchen mittels 12 Volt ist er mit wild drehendem Anlasser stets wie eine Granate angesprungen und es gab nie irgendwelche erkennbaren Folgeschäden. Ich muss aber fairerweise sagen, dass zu schnell abbrennende Unterbrecherkontakte auf eine defekte Zündspule hindeuteten, die wiederum ursprünglich durch o. g. Startversuche beschädigt sein worden könnte. Ansonsten hatte ich, wie gesagt, nie Probleme.

Nun nochmal meine Frage an Euch: Schon mal gemacht? Irgendwas explodiert? Limaregler? Kondensator? Batterie? Zündspule?
Ich frage leider aus konkretem Anlass, weil ich mein Coupé erstmalig in einer Notsituation auch per Starterkabel über 12V starten wollte/musste und es diesmal möglicherweise etwas übertrieben habe... und mich frage, auf welche potentiellen neuen Fehlerquellen ich achten sollte, wenn ich meinem Auto im Frühjahr das nächste Mal begegne.

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Antworten

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glasoldy schrieb am 07 Jan 13:45

du kannst auch eine 12 volt bat nehmen die verschlußkappen für nachfüllen hat dann einen etwas dickeren kupferdraht nehmen und in die mittlere zelle einstecken nach abschrauben der füllkappe dein überbrückungskabel drann und schon hast du 6 volt

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glasoldy schrieb am 07 Jan 13:46

man muß wissen jede zelle an einer bat. hat immer 2 volt mal 6 zusammengeschaltet sinds dann 12

Pudel_4874

monotype schrieb am 10 Jan 12:14

Vielen Dank für diesen Tipp. Den werde ich mir auf jeden Fall merken und für Notfälle mal ein passendes Kupferkabel im Handschuhfach deponieren. Ich wusste, dass man wohl früher alte Batterien mit freiliegenden Kammerbrücken auf diese Weise "halbieren" konnte, aber auf die Idee, durch die Verschlusskappe zu gehen, bin ich nicht gekommen. Also vielen Dank nochmal.

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