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ACHTUNG SCHWEIZER, UMWELTZONEN SOLLEN EINGEFÜHRT WERDEN!!!!

Das hat zur folge, dass alle Benzin Fahrzeuge, die älter sind als 10.1987 nicht mehr in die Städte fahren dürfen!!! Bei Diesel soger alle die älter als 2001 sind!!!!!!
Damit dies vieleicht noch gestoppt werden kann müssen wir alle sofort das ASTRA mit Stellungsnahmen bemailen. Da es sich um eine Verordnung und kein Gesetz handelt kann man dies nicht mit einem Referendum bekämpfen. Start dieser Verordnung wäre der 01.04.2011
Hier wäre noch eine mögliche Stellungsnahme die man mailen kann, natürlich sind eigene Varianten und Ergänzungen noch besser:
Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit Enttäuschung und Befremden muss ich feststellen, dass in der Schweiz offenbar sogenannte Umweltzonen geschaffen werden sollen. Leider wird hier bedenkenlos ein Modell aus dem Ausland kopiert, dessen Wirksamkeit höchst umstritten ist.

1. Messergebnisse

Messergebnisse in Deutschland können keinen nennenswerten Rückgang der PM10- und NO2-Konzentrationen belegen (vgl. z.B. ADAC-Untersuchung zur Wirksamkeit von Umweltzonen, Juni 2009 http://www1.adac.de/images/Wirksamkeit-Umweltzonen_Bericht_tcm8-266141.pdf)

2. Lokaler Umweltschutz vs. globaler Umweltschutz

Auch wenn innerhalb einer Umweltzone eine lokale Verbesserung erreicht würde, dann geschieht dies auf Kosten eines (in meinen Augen viel wichtigeren) globalen Umweltschutzes. Denn ein Grossteil sowohl der Schadstoffemissionen wie auch des Energieaufwands, den ein Motorfahrzeug verursacht, fallen bei dessen Bau und Entsorgung bzw. Recycling an (dies gilt in noch verstärktem Masse für Fahrzeuge mit grossen Batterien, also Hybrid- oder gar Elektrofahrzeuge).
Die Lebensdauer eines Motorfahrzeugs sollte deshalb mit Rücksicht auf den Umweltschutz möglichst lang sein, und nicht - wie leider irrtümlicherweise oft propagiert - möglichst kurz. Die durch die Umweltzonen erzwungene Verjüngung der gesamtschweizerischen Fahrzeugflotte ist also ein Schritt in die falsche Richtung.

3. Verjüngung der Fahrzeugflotte - kein Geschenk an die Zukunft

Um die durch Umweltzonen wegfallenden Altwagen zu ersetzen, braucht es umso mehr Neufahrzeuge. Offenbar wird aber vergessen, dass diese "sauberen" Neufahrzeuge von heute die "dreckigen" Altwagen von morgen sein werden - denn der technische Fortschritt wird nicht auf dem heutigen Stand stehen bleiben. Gerade bezüglich CO2-Emissionen sind die heutigen Fahrzeuge aufgrund ihres enormen Gewichts kein Musterbeispiel.
Die Umweltzonen würden also der Zukunft einen noch viel höheren Bestand an Altwagen bescheren - es sei denn die Lebensdauer dieser Fahrzeuge würde noch intensiver beschnitten.

4. Folgen für die betroffenen Fahrzeugbesitzer

Durch die Umweltzonen werden Besitzer älterer Fahrzeuge gezwungen, ihr Auto zu verkaufen und durch einen Neuwagen oder einen neueren Gebrachtwagen zu ersetzen. Darauf wird der Gebrachtwagenmarkt massiv reagieren - die Preise für umweltzonentaugliche Autos werden steigen, diejenigen für nicht-taugliche dagegen rapide fallen.
Bei den Besitzern älterer Fahrzeuge handelt es sich vorwiegend um Angehörige der zwei folgenden Gruppen:
a) Personen mit geringen finanziellen Mitteln. Sie können sich ein neueres Fahrzeug nicht oder nur knapp leisten und werden nun obendrein mit dem durch die Umweltzonen verursachten Wertverlust ihres Wagens zu kämpfen haben.
b) Wenigfahrer, für die es sich aufgrund der bescheidenen Kilometerleistungen nicht lohnt, alle paar Jahre ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Dazu gehören insbesondere ältere Personen, aber auch viele Bewohner von Städten, welche für den Arbeitsweg den öffentlichen Verkehr benutzen, für Ausflüge, Besuche, Ferien etc. aber um ein Auto nicht herum kommen. Es kann nicht angehen, dass diese Gruppe gerade dafür zur Kasse gebeten wird, dass sie auf den ÖV setzt und so wenig wie möglich Auto fährt.

5. Fazit

Umweltzonen sind kein geeignetes Instrument für sinnvollen und nachhaltigen Umweltschutz, ganz im Gegenteil. Darüber hinaus wird in das Leben vieler Bürger massiv eingegriffen, ohne dass diese als Verursacher verantwortlich gemacht werden könnten.
Ich hoffe, dass sich das ASTRA auf eine ehrliche Umweltpolitik besinnt und auf die Einführung der Umweltzonen verzichtet.

Mit freundlichen Grüssen

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Antworten

schrieb am 21 Nov 03:16

Einsendschluss für Stellungsnahmen ist der 26.11.2010 also beeilen!

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StefanH schrieb am 21 Nov 12:07

Hallo Marcel!

Wo hast Du diese Information her? Bisher habe ich davon noch nie gehört, und auch auf der Webseite des ASTRA ist dazu nichts zu finden. Würde mich wundern, wenn so eine drastische Massnahme einfach so eingeführt werden sollte. Immerhin gibt es zahlreiche Interessensverbände und politische Parteien, die sich sowas nicht einfach gefallen lassen!
Bin gespannt was dabei rauskommt. Was ich aber jetzt schon sicher sagen kann ist, dass mich solch ein Verbot nicht im geringsten interessieret wird, egal wie es formuliert würde! Fahre nach wie vor auch ohne Bedenken mit meinen Oldies in deutsche Umweltzonen rein; Schwierigkeiten gab's trotz fehlendem Katalysator bisher noch nie.

Gruss, Stefan H.

schrieb am 21 Nov 14:44

Hier der Link zur neuen Verordnung:
http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1966/Vorlage1.pdf

und hier das Schreiben des Bundesrates:
http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1966/Begleitschreiben_Parteien.pdf

Die gesamte Verordung wurde ohne grosse Medienpräsenz ausgearbeitet. ZUr Anhörung wurde der Fussgänger Verband und Veloverband eingeladen. Es wurde kein Automobilverband angeschrieben!

zu Deutschland: In Deutschland sind Oldtimer von dieser Regelung ausgenommen, in der Schweiz ist dies nicht vorgesehen!

folgender Bussenkatalog wurde ausgearbeitet:
http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1966/Vorlage3.pdf

Da es sich um eine Verordnung handelt kann man sie nach dem in Krafttreten nur sehr umständlich bekämpfen. Das heisst keine Referendumsmöglichkeit!!! Darum muss man bis am 26.11.2010 handeln, nachher ist es zu spät, leider.

schrieb am 21 Nov 16:23

Hier ist noch die Liste der Verbände die eingeladen wurden:
http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1966/Adressaten.pdf

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99SR schrieb am 22 Nov 10:21

Habe schon ein Mail geschrieben, ist wieder mal typisch Moritz. Sollten bei Inkrafttreten alle mit den Oldies Protestfahrten rund um die Zonen machen.

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StefanH schrieb am 22 Nov 12:30

Habe mir das Ganze jetzt akribisch durchgelesen. Offenbar handelt es sich bloss um eine "Meinungsumfrage" bei zahlreichen Vereinen, Verbänden und Institutionen, welche bis Ende Monat ihre Meinung zu dieser Verordnung kundtun sollen, die bisher nichts als ein möglicher Vorschlag ist. Und in der Liste der angeschriebenen Organisationen sind sehr wohl zahlreiche Automobil- und Motorradverbände enthalten. Auch alle politischen Parteien wurden zur Anhörung eingeladen.
Von Panik bin ich daher weit entfernt; es ist in der Schweiz unmöglich so eine krasse Gesetzesänderung einfach so durchzuboxen!
Selbstverständlich wäre es naiv zu glauben, dass nicht eines Tages auch bei uns emissionsabhängige Steuern und ggf. Einschränkungen ausgesprochen werden. Jedoch glaube ich nicht daran, dass man einfach so mal alle Fahrzeuge älter als Bj. 1987 als verkehrsuntauglich deklarieren wird.

schrieb am 22 Nov 18:26

Es handelt sich dabei um eine Verordung des Bundesrates, nicht um ein Gesetz!

Gesetze müssen vor das Volk, Verordnungen hingegen werden vom Bundesat erlassen und können vom Bürger nicht bekämpft werden.

Hysterisch sollte man grundsätzlich nicht sein, übrigens ist es mir persönlich egal ob Umweltzonen errichtet werden oder nicht, ich umfahre die Städte sowieso wenn möglich. Ich sehe dies eher als Solidaritätsakt an diejenigen Youngtimerbesitzer die in den Städten wohnen.

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stefano1966 schrieb am 23 Nov 10:39

In der Schweiz wird Vieles nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Andererseits muss man vorsichtig sein. Zwar wird sich das Problem Moritz Leuenberger Ende Jahr von selber erledigen, aber es gibt noch genug seiner Parteigenossen... Um welche Parteien es sich hier handelt, ist wohl klar.

Schweizer Schwarzdenker-Organisationen wie den VCS (in Deutschland VCD; [Anti-]Verkehrsklub), ASTRA oder BFU (Beratungsstelle für Unfallverhütung) halte ich für sehr gefährlich. Sie versuchen, die Freiheit des Individualverkehrs unter dem Deckmantel von Unfallverhütung und Umweltschutz einzuschränken. Geht mal auf deren Homepages, dann wisst Ihr, von was ich spreche: überall lauern Tod und Zerstörung... Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Mitbürger einen klaren Blick behalten und unangemessene Massnahmen keine Chance haben.

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stefano1966 schrieb am 24 Nov 10:01

HANDLUNGSBEDARF!

(liebe Deutsche und Österreicher: bitte verzeiht uns dieses politische Thema auf Carsablanca: aber für uns Schweizer geht es hier doch um sehr viel)

Also, ich habe das mit zwei Schweizer Nationalräten gesprochen. Es ist leider tatsächlich so wie Saab_900_aero schreibt und es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Eingabefrist endet am Fr. 26. 11. 2010.

Hier die Facebook-Seite:
http://www.facebook.com/pages/NEIN-zu-den-Anti-Oldtimer-Umweltzonen/177237205622084?v=wall

und das offizielle Schreiben von unserem "Freund" und Verkehrsminister Moritz L. Er schreibt darin zum Glück gleich selber (muss er wohl), wie man sich wehrt:

http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1966/Begleitschreiben_Parteien.pdf

Protestschreiben an: svg@astra.admin.ch

ES IST WIRKLICH DRINGEND, LIEBE SCHWEIZER: Gebt diese Info HEUTE auch an Eure Freunde weiter.

Danke!
Stefan

schrieb am 24 Nov 17:32

Merci Stefan

Endlich kapierens die Leute allmählich. Mir glauben nämlich die wenigsten und es braucht extrem viel Überzeugungsarbeit. MIttlerweile hat auch mein Chef geschnallt, dass er 2 Firmenwagen ersetzen müsste!!! Uns bleiben noch 2 Tage, also los informiert eure Kollegen.

Pudel_4874

monotype schrieb am 24 Nov 17:46

Da gibt es nichts zu entschuldigen, wichtiges Thema, unbedingt posten und Leute warnen und überzeugen!
In Deutschland wollte das auch keiner glauben, bis es soweit war.
Ich hoffe und wünsche, dass es der Schweiz gelingt, diesen hypochondrisch-hysterischen Umweltzonenschwachsinn noch abzuwenden. Viel Glück, Leute...

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Apollo schrieb am 24 Nov 17:56

Immer locker bleiben...

Das Vorhaben verstößt auf den ersten Blick - massiv - gegen die Bürgerrechte Euerer Bundesverfassung!

Die Bundesverfassung steht auf der obersten Stufe des schweizerischen Rechtssystems. Ihr sind sämtliche Gesetze, Verordnungen und Erlasse des Bundes, der Kantone und der Gemeinden untergeordnet. Sie dürfen der Bundesverfassung daher nicht widersprechen!

In diesem Sinne, keep crusing,

Apo

schrieb am 24 Nov 18:00

Völlig korrekt nur, widerspricht diese Verordnung nicht der Bundesverfassung, leider.

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Geri1959 schrieb am 24 Nov 20:49

Tja ja, es handelt sich um eine Verordnung wie schon so manche und nach meiner Erfahrung setzt es die Schweiz immer konsequenter um als im Ausland. Wir leben auch auf engerem Raum und die Bussen sind ja schliesslich budgetiert, müssen also reinkommen. In Zürich beispielsweise wird ein Fahrzeug, dass einige Zentimeter über die markierte Parkfläche ragt durchaus gebüsst wie wenn es auf der Strasse parkiert hätte und nach einer Stunde nochmals zusätzlich wegen längerer Ueberziehung. Und wenn man ein Fahrzeug hätte, das länger ist als das Parkfeld? Antwort Moritz: kleineres Fahrzeug zutun.
Man darf gespannt sein, inwieweit sich das unter der neuen Führung des UVEK vernünftiger gestalten wird...

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Geri1959 schrieb am 24 Nov 21:04

Noch ein Nachtrag: Ich hatte meine Stellungnahme per Mail ans Astra geschickt, Kopie an einen Kollegen, dem folgendes mitgeteilt worden war:

Habe gestern Ihr Schreiben erhalten und sogleich reagiert, indem ich das Mail an viele Freunde weiterleitete und selbst ein individuelles Mail an das ASTRA schrieb. Vorsichtshalber verlangte ich eine Lesebestätigung…..und nun die Ernüchterung: Heute Morgen erhielt ich die Mitteilung, dass mein Mail in Bern von einer Frau Jeannette Soltermann beim ASTRA ungelesen gelöscht worden sei! Das ist doch wohl dicke Post.

Habe meinen Brief gleich ausgedruckt. Er reist jetzt eingeschrieben per Post nach Bern.

MEINER AUCH! Aber wenn das stimmt, ist das Amtsmissbrauch im gröbsten Sinne.

schrieb am 24 Nov 21:26

Ok sofort in die Presse damit!!!! So geht das nicht! Wenn dies tatsächlich so ist müssen wir heute noch reagieren. Schreibe doch mal ein mail an Blick oder Tagesanzeiger. Die Zeit läuft uns davon :-(

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StefanH schrieb am 24 Nov 22:02

Jetzt kommt aber mal wieder runter, bitte! Ich habe elleine heute bestimmt ein Dutzend Mails bekommen zu dem Thema, was ich allmählich als SPAM bezeichnen möchte.
Ihr glaubt doch nicht wirklich allen Ernstes, dass von einem Tag auf den andern ein Drittel aller zugelassenen Autos und 80 Prozent aller Motorräder nicht mehr in die Städte reinfahren dürfen?!? Denn so hoch dürfte der Anteil der betroffenen Fahrzeuge Statistiken zufolge in etwa sein, würde dieser unsägliche Entwurf 1:1 umgesetzt werden.
Warten wir erstmal ab was übermorgen rauskommt. Ich bin zu 99,99% sicher, dass die Verordnung gekippt oder zumindest grundlegenst überarbeitet werden wird. Natürlich soll jeder ans ASTRA schreiben dürfen, aber hört bitte mit der Panikmache auf...

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stefano1966 schrieb am 25 Nov 10:04

Panik ist sicher Fehl am Platz, und wie ich weiter oben schon geschrieben habe: die Suppe wird nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird.

Aber wir stehen vor der Situation, dass sich wieder eine unheilige Allianz zwischen sog. Umweltvebänden, Krankheitsorganisationen (z. B. Lungenliga), Politik und Behörden bildet. Wir, die Auto- und Oldtimerfahrer werden von den Medien in eine Position gebracht, wo wir uns scheinbar gegen die Anliegen von Umwelt, Kindern, Gesundheit usw. stellen. Diese Situation hatten wir schon oft.

Deshalb ist es wichtig, dass unsere Seite sachlich und ohne Polemik argumentiert und ein bisschen "Wind" macht. Viele von uns sind unpolitische Menschen, da zähle ich mich auch dazu. Aber es geht hier um eine Sache, die wir rechtzeitig in die richtigen Bahnen lenken müssen. Die Autoverbände müssen dieBevölkerung informieren bevor die zu erwartenden Kampagnen gewisser Medien, Verbände und Politiker greifen. Und wir müssen der Politik klar machen, dass auch unpolitische Menschen wie wir bereit sind, für ihre Sache einzustehen und dafür zu kämpfen.

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dkb schrieb am 25 Nov 12:24

Hallo Stefano1966 und alle anderen,

ich finde es Schade, daß ihr Schweizer jetzt bei diesem Blödsinn auch mitmachen wollt. Bisher habe ich die Schweiz als sehr oldtimerfreundlich und doch recht aufgeschlossen erlebt was das Thema angeht. Gibt es für uns Deutsche auch die Möglichkeit über die Adressen die du angegeben hast Protest einzulegen, oder ist das für die Katz?
Ich halte es übrigens nicht für Panikmache. In Berlin wird es genauso gehandhabt, ohne Rücksicht auf Verluste.
Also währed den Anfängen....

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stefano1966 schrieb am 25 Nov 13:19

@dkb: Danke, dass Du uns unterstützen möchtest. Du kannst es ja mal versuchen: svg@astra.admin.ch (Frist läuft morgen 26. 11. ab; bitte Lesebestätigung senden. Ich habe mal ein "ungelesen gelöscht" und später ein "gelesen" zurück bekommen).

Ja, leider wollen einige Landsleute in der Schweiz die gleichen Fehler wie in Deutschland mit den Umweltzonen noch einmal machen. Wir haben einen erklärten Autohasser als Verkehrsminister, der aber zum Glück Ende Jahr den Hut nimmt und hoffentlich für immer in der Versenkung verschwindet. Es besteht also durchaus Anlass zur Hoffnung...

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dkb schrieb am 25 Nov 16:26

Na probieren werd ich es.
Hoffe Ihr macht nicht den gleichen Blödsinn wie wir.

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Jaguarinho schrieb am 25 Nov 17:20

Ich bin eigentlich schon ein politisch interessierter Mensch, und deswegen erstaunt es mich, dass ich noch nie vorher von diesem Plan gehört habe und auch noch keine Zeitung dieses Thema aufgenommen hat. Ein paar (beruhigende) Bemerkungen dazu:

-- Eine Vernehmlassung richtet sich immer an Kantone, Parteien und Verbände, nicht an Privatpersonen. Da bin ich skeptisch, dass Mails von Privatpersonen ein grosses Gewicht haben und überhaupt berücksichtigt werden. Auch die grossen Automobilverbände (ACS und TCS) und die Wirtschaftsverbände wurden aber zur Vernehmlassung eingeladen; ich hoffe, sie haben die Gelegenheit genutzt, um alle vernünftigen Einwände aufzuführen.

-- Auch gegen Verordnungen können das Parlament oder das Volk natürlich etwas unternehmen, wenn es denn sein muss. Besser wäre es aber schon, eine solche Verordnung von Anfang an zu verhindern.

-- Wenn die Bestimmung tatsächlich so restriktiv ausfällt, dass so viele Leute und Autos betroffen wäre, sehe ich keine Chancen, dass die Vorlage so umgesetzt werden kann. Auch die Tempo-80-Regel für Töffs (Motorräder) war ja eine Totgeburt.

Na ja, mal schauen, wie's weiter geht. Ich werde jedenfalls die Zeitungen in den nächsten Tagen genau anschauen und die Ohren spitzen.

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stefano1966 schrieb am 26 Nov 09:33

@Jaguarinho: ich habe von der Vorlage auch nichts gehört. Ich kann aber nicht als Massstab dienen, weil ich weder Fernseher noch Tageszeitung habe.

Es gibt einige Hinweise darauf, dass man bewusst auf Medienpräsenz und Befragen der Automobilverbände verzichtet hat. Auch der Zeitpunkt scheint taktisch gewählt, weil die Oldtimer eingemottet sind und für Demonstrationen nicht zur Verfügung stehen.

Ich habe auf meine (1!) Mail an das ASTRA zwei "gelesen" und zwei "ungelesen gelöscht" bekommen. Also bisher vier Leute, die sich mit einer Mail befassen, resp. nicht befassen... Unglaublich effizient, unsere Haupstadt...

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99SR schrieb am 26 Nov 15:15

20 Minuten brachte in den letzten Tagen einen kleinen Beitrag zu der Sache.
Es sind mittlerweile einige Clubs aktiv geworden, in der Hoffnung die Vernehmlassung noch rechtzeitig abzuwenden.

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99SR schrieb am 26 Nov 16:32

Ergänzung: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/23584203

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Jaguarinho schrieb am 26 Nov 16:54

Heute morgen kam eine Meldung im Radio (DRS 3), immerhin.

@Stefano1966: Die Automobilclubs wurden sicher angeschrieben, das steht im Verteiler. Was sie geantwortet haben, weiss ich nicht. Stand irgendwann mal etwas in ihren Publikationen?

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stefano1966 schrieb am 26 Nov 23:09

@Jaguarinho: ich habe gelesen, dass Autoverbände nicht informiert worden sind, die Lungenliga hingegen schon. Ich kann den Wahrheitsgehalt dieser Aussage nicht beurteilen. Aber die Tatsache, dass man nichts gehört/gelesen hat in den Organen dieser Verbände, weist darauf hin, dass das stimmt. Und es würde gut zu Autohasser Leuenberger passen.

@99SR: die Mitteilung im "20 Minuten" hat schon 58 Kommentare bekommen. 99% davon sind auf unserer Linie. Und dies trotz dümmlicher Überschrift ("Dreckschleudern..."). Ich glaube, die Linken und Grünen haben die Sache unterschätzt und werden ihr Waterloo erleben... Wir müssen jetzt nur sachlich bleiben und nicht in deren Polemik verfallen. Dann wird alles gut. Sogar besser...

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alpenflo schrieb am 26 Nov 23:33

Im Suchen von neuen Steuern waren unsere Politiker immer schon stark!

Nun trifft es wieder mal die Autofahrer - und dann noch die, die besonders zu Ihren schönen Fahrzeugen schauen. Oldtimer und Veteranen schaden ja so sehr die Umwelt in den Städten, darum haben manche Häuser in den Städten doch so dreckige und mit Abgassen verschmutzte Fassaden - wusstet Ihr denn das nicht ! ? ?

Hoffen wir, dass dieses Vorhaben aus Bern in der Versenkung versinkt.

schrieb am 28 Nov 12:24

@Stefano, so wichtig kann es den Schweizern nicht sein. Ich habe dem Initianten des Rundschreiben an alle Schweizer Clubs meine Hilfe angeboten. Angeboten mit dem Hinweis, das ich als Mitbegründer der IKM mit dem Deutschen Bundesumweltamt regen Kontakt geführt hatte. Auch war ich Mitorganisator des Bundesweiten Aktionstag in Deutschland.Auch das ich ihm den Kontakt zu den immer noch an der "Front" kämpfenden Deutschen Oldtimer-Grössen gekannt zu machen um heraus zu finden, was Herr Leuenberger regressive der EU als Argumente für ein Fahrverbot angeführt hat. Meine Hilfe wurde mit den Worten: Danke für Ihre Unterstützung, ggfl kommen wir gerne darauf zurück. abgelehnt.

Nach dem die Politik bzgl. der Oldtimer zurück gerudert hat und abzusehen war das Oldtimer eine Ausnahme bekommen, hab ich Deutschland den Rücken gekehrt. Das Kasperle-Theater wollte ich nicht mehr mit machen und ich hab eigentlich immer ein lächeln auf den Lippen wenn ich von der neuesten Deutschen Politikposse höre oder lesen.

Heute sehe ich das Ganze etwas nüchterner. Ehrlich, macht es dir Spass wenn du mit deinem Oldtimer im Innenstadtstau von Zürich stehst? Das gleiche in Zug bei dem monatlichen Treffen. Den Autos tut das Schlange stehen bis sie Einlass bekommen auch nicht gut. Solltest du mal dort in der Schlange stehen, parkiere dein Auto und stelle dich an die Zufahrt und schmeck die Luft. Es stinkt nach überhitzten, überfetteten Motoren und verbranntem Altöl. Ist im Prinzip kein Wunder, denn die alten Morcheln stehen sich in den Garagen fast platt und sollen auf Kommando die Pferdchen zur Show spielen lassen.

Meine Meinung: Oldtimer können sehr gut mit einem Fahrverbot in Innenstädten leben.
Grund: Ich wohne in keinem Ballungsraum, ich arbeite in keinem Ballungsraum und ich bewege meinen Oldtimer am liebsten auf der Landstrasse. Ich besuche so gut wie kein Oldtimer Treffen mehr da ich aus puren Vergnügen mein Auto bewege und nicht um mit meiner Potenz (Kaufkraft) zu protzen.

Gescheiter wäre, das Schweizer Volk und die Garagenbesitzer auf das was da kommt aufmerksam zu machen, denn sie wissen nicht, das sie bald nicht mehr zur Arbeit können bzw. ihre Garage bald schliessen können mangels alter Karren die repariert werden müssen.
Nutzniesser der Leuenbergerposse ist die SBB ...

Gruss KalleWirsch

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stefano1966 schrieb am 29 Nov 09:57

@KalleWirsch: Danke für Deinen Input.

Wie oben schon gesagt: ich kann schlecht beurteilen, wie aktiv, resp. wie informiert die Schweizer Clubs sind. Ich hatte in den letzten Tagen aber den Eindruck, dass sie am Ball sind und kein Grund zur Panik herrscht. Der Zeitpunkt, dass man Aktionstage organisieren muss, ist noch nicht gekommen. Ich denke aber, dass am Tag X sicher auf Dein Angebot zurückgreifen wird.

Ich habe persönlich noch keine schlechten Erfahrungen mit Oldies in Innenstädten gemacht, weder in Deutschland (BS, H, B, HH, F) noch in der Schweiz (Zürich, Thun, Bern, Aarau, Olten). Auch bei Oldietreffen nicht, obwohl es gerade bei den US-Car-Treffen immer mal wieder Staus bei der Einfahrt gibt.

Ich wohne auch auf dem Land, aber ich sehe den Vorstoss trotzdem extrem kritisch und unverantwortlich. Deshalb müssen wir ohne Polemik den Leute erklären, was Sache ist. Da gibt es genug Themen...

Beste Grüsse
Stefan

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Jaguarinho schrieb am 29 Nov 10:17

Wenigstens eine kleine Reaktion aus der Politik habe ich jetzt gesehen, und zwar von der IG Freiheit, einer überparteilichen Gruppierung, die sich gegen die überbordende Gesetzes- und Verordnungsflut einsetzt:

http://www.igfreiheit.ch/

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99SR schrieb am 29 Nov 15:50

Mittlerweile ist die Ausgabe vom 26. Nov. des schweiz. Gewerbevarbandes heraus gekommen. Der SGV stellt sich klar gegen die Umweltzonen, es fehle zudem an Rechtsgrundlagen ...
Bleiben wir optimistisch!

schrieb am 29 Nov 20:48

Falls die Verordnung wirklich kommt, wird es sowieso eine Ausnamegenehmigung für Veteranenfahrzeuge geben. Pech für die Fahrzeuge von 80-87. Ich werde meine Youngtimer zur Schrottpresse fahren, schliesslich ist dies ja für die Umwelt das beste. An Aktionstagen werde ich nicht Teilnehmen da es ja eine Ausnahmegenehmigung für Oldies geben wird. Ich habe meinen Beitrag gegen die Umweltzonen geleistet. Falls sie wirklich kommen, kann ich ja immer noch auf andere Hobbys umsteigen, es gibt genügend andere. Vieleicht sieht man sich ja nächsten Herbst mal an einer Briefmarkenausstellung ;-)

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99SR schrieb am 30 Nov 07:58

@ Saab 900 Aero: So pessimistisch darfst Du es nicht sehen, denn 98 % des CH-Gewerbes sind KMU mit einem meist nicht allzu neuen Fuhrpark, dessen Modernisierung mächtig Geld und somit Ausfall der Steuereinnahmen kosten würde. Die Dachorganiastion SGV ist politisch eher im Hintergrund aktiv, aber mit über 100 000 Mitgliedern einer der kapitalkräftigsten Interessenvertreter der CH.

schrieb am 30 Nov 08:10

@Stefano, ich habe nicht gesagt das ICH das nochmals alles durchziehen würde. Davon abgesehen kenne ich die Schweizer Gesetzgebung zu wenig um einen "Aktionstag" zu veranstalten. Ich hab mir meine Hörner abgerannt. In meinen alten Feinstaub-/Bundesumweltamtunterlagen wühlen und im Hintergrund ein bischen mithelfen, ja. Die Jungen haben gute Ideen und sind voller Tatendrang. Gebt Gummi ...

Gruss

KalleWirsch
Ich geniesse seid meinem Ausstieg nur noch die Ruhe und mein Oldtimer-Hobby.

schrieb am 30 Nov 08:29

@99SR, genau das hab ich in D auch immer als Kommentar lesen müssen. Immer schön auf das Verlassen was andere einem Vorkauenbzw. es ihnen in den Kram passt. Hinterher können wir uns ja beschweren was sie wieder für einen sch... gemacht haben. Nur dann ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen.

Ist kein persönlicher Angriff, nur eine Feststellung. Und wegen dieser damaligen Erkenntnis hab ich mich wieder zu dem verschrobenen Haufen "Oldtimer-Narren" in die Versenkung verzogen. Wenn alle Sticke reissen, verziehe ich mich in meine Werkstatt und erfreue mich still und heimlich an der alten Technik.

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99SR schrieb am 30 Nov 10:38

@ KalleWirsch: nehme es nicht persönlich, grundsätzlich gebe ich Dir recht. Wenn jeder denkt der andere tut etwas, dann wird der Schwachsinn auch in der CH einzug halten. Hoffe nur aufgrund des differenten CH Steuergesetzes auf einen etwas anderen Ausgang als in D. Ich glaube nur was ich selbst sehe, das heisst, ich bleibe aktiv, nicht nur hier in Carsa, sondern auch mit anderen Clubs und pro Auto-Organisationen und als Mitglied des KGV.
Bin politisch bis jetzt nicht aktiv geworden (Zeitmangel) aber ich halte Euch auf dem Laufenden und werde ggf. selbst organisieren oder meine Mithilfe anbieten.

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99SR schrieb am 30 Nov 10:41

Heute diese Information bekommen von Ruedi Müller. Es sieht also gut aus. Wir dürfen aber noch nicht aufgeben. Die Petition der Oldtimergalerie Toffen www.oldtimergalerie.ch ist gut und sollen alle runterladen und abschicken.

Von: Ruedi Müller:

Heute Montag hat in Bern die Wintersession des National- und Ständerates begonnen und schon ist ein wichtiges Ziel erreicht!

Von: Sylvia Flückiger [mailto:sylvia.flueckiger@parl.ch] Gesendet: Montag, 29. November 2010 19:30An: Ruedi MüllerBetreff: AW: Vernehmlassung

Salü Ruedi

Die ersten zwei Montage einer Session können die Nationalräte Fragen an die Bundesräte stellen. Damit kann man schnell eine Auskunft erhalten. Ich habe nun als erste Aktion folgende Frage:

„Auf welcher Rechtsgrundlage bezieht sich die geplante Verkehrsverordnung zur Schaffung von Umweltzonen?“

verfasst und eingereicht. Wir dürfen gespannt sein wie die Antwort lautet. Nächsten Montagabend muss sie vorliegen:

Ich suche nach weiteren Möglichkeiten, diesem unmöglichen und unnötigen Ansinnen zu begegnen und berichte Dir laufend, wenn ich etwas Neues weiss.

Wir telefonieren ja dann noch.Schöner Abend und beste Grüsse aus dem BundeshausSylvia

Ergänzungen RM:

•Silva Flückiger ist Mitglied im www.RREC.ch + www.SMVC.ch. Bin mit ihr seit längerem in Kontakt betreffend Umweltzonen.

•Die Petition der Oldtimergalerie Toffenwww.oldtimergalerie.ch ist eine sehr gute Sache. Unbedingt runterladen und unterschreiben (Achtung es sind 2!). Wir haben im www.SMVC. ch bereits viele Unterschriften gesammelt. Leider muss eine Petition nicht mal beantwortet werden. Sylvia Flückigers Anfrage muss beantwortet werden vom Bundesrat.

•Es ist nicht so, dass die Clubs nichts unternommen hätten. Vom www.SMVC.ch schrieb jede Sektion eine Antwort auf die Vernehmlassung. Und auch viele andere Clubs, siehe: www.o-io.ch/de/index.asp?w=4|24|0 (Absatz 2). Die mit *markierten Schreiben sind von Rechtsanwälten. Viele wiesen auf die mangelnde Rechtsgrundlage hin.

•Leider wurde erst spät klar, dass es besser ist, wenn auch Oldtimerbesitzer schreiben. Leite doch bitte auch diese gute Nachricht weiter.

Viele Grüsse vom Ramersberg

Ruedi Müller Redaktor SwissClassics / SMVC

www.SMVC.ch/swissclassics.html

schrieb am 30 Nov 17:40

@ 99SR

Meine Kommentare darfst du praktisch nie ganz ernst nehmen sondern musst du sarkastisch anschauen. Ich bin Vizepräsident der Youngtimer-Connection und werde ganz sicher niemals einen Youngtimer verschrotten, schliesslich wollen dies ja unsere "Gegner" .

Grüsse
saab_900_aero

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Jaguarinho schrieb am 12 Jan 16:19

Heute gabe es auch gute Nachrichten:

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) verzichtet darauf, das Gesetzesprojekt weiterzutreiben. Siehe zum Beispiel hier diese Agenturmeldung zum Thema:

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Das Aus für Umweltzonen in Städten

Bund bricht Projekt zur Schaffung von Umweltzonen wegen negativen Rückmeldungen ab

In Schweizer Städten werden keine Umweltzonen für «saubere» Autos eingerichtet. Das Projekt ist in der Anhörung zu stark unter die Räder gekommen. Ziel der Umweltzonen wäre es gewesen, in Städten die Luftqualität zu verbessern.

(sda) In Umweltzonen hätten nur «saubere» Autos verkehren dürfen. Dreckschleudern sollten verbannt werden.In der Vernehmlassung stiess das Projekt auf grosse Ablehnung, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Mittwoch mitteilte: «Die rund 3700 eingegangenen Stellungnahmen zeigen eine mehrheitlich ablehnende Haltung.»

Insbesondere von den Kantonen sei die Vorlage mit grosser Mehrheit verworfen worden. Diese wären jedoch für die Umsetzung verantwortlich gewesen. Die Kantone hätten ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Wirksamkeit geortet.

Alternative Möglichkeiten
Deshalb verzichtet nun das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) darauf, das Gesetzesprojekt weiterzuentwickeln. Der Bundesrat wurde entsprechend informiert. Das Uvek hatte die Einrichtung von Umweltzonen auf Anregung der Kantone Genf und Tessin geprüft.

Das Astra führt nach dem Aus für die Umweltzonen alternative Luftverbesserungsmassnahmen auf, so etwa strengere Abgasvorschriften für neue Autos. Ausserdem hätten die Kantone bereits die Möglichkeit, umweltfreundliche Fahrzeuge steuerlich zu bevorteilen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz_umweltzonen_staedte_1.9073231.html

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Jaguarinho schrieb am 12 Jan 16:30

Noch eine Ergänzung -- Dieser ergänzende Artikel ist erst recht empfehlenswert. Es geht um die bisherigen Erfahrungen mit den Umweltzonen in Süddeutschland. Das Fazit: "grösster Blödsinn aller Zeiten":

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/umweltzonen_staedte_freiburg_breisgau_1.9073514.html

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stefano1966 schrieb am 12 Jan 18:40

Ja! Es hat sich gelohnt. Die Umweltzonen sind vom Tisch!

Vielen Dank an alle Schweizer und Nicht-Schweizer Carsablancas, die sich für unser Anliegen eingesetzt haben und mit Briefen und Mails ihren Teil dazu beigetragen haben.

Viele Grüsse
Stefan

schrieb am 12 Jan 18:44

Sali zäme

Ich kann mich hier nur Stefan anschliessen. Danke an alle Briefschreiber und zu Wortmelder.

Wünsche allen ein schönes Oldiejahr 2011.

Grüsse
Marcel

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schreckschrauber schrieb am 13 Jan 11:29

Es handelt sich bei diesen Sperrzonen - egal, in welchem Staat - um reine politische Augenauswischerei - man ist ja soooo umweltfreundlich.
Das sich die Menge der Fahrzeuge, die alt sind und wirklich genutzt werden, täglich reduziert, ist bekannt - aber so eine Zone ist einfach einzurichten und dadurch auch ohne Kosten durchzusetzen. Einfach eine Verordnung, etc beschliesse n uns schon kann mit der Abkassiererei begonnen werden - und nur darum geht´s letztlich.
Sondergenehmigung? Gerne , kostet halt einiges...
Und wieder eine Möglichkeit entdeckt, vom Steuerzahler weiteres Geld abzupressen......
Wie wäre es einmal mit einem Akt kollektiven Ungehorsams?
Oder die "Stinker" blockieren die Straßen knapp außerhalb der Bannmeiel - und zwar überall gleichzeitig......
Denkt mal darüber nach - speziell in der Schweiz sind es die Bürger doch gewohnt, für ihre Rechte einzustehen!

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