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Last Exit Alabama, Part II

Fahrer 440satellite
Eingestellt am: 20.08.2007 Zuletzt bearb.: 24.08.2007 Gelesen: 39 Nominierung: Nachricht schreiben
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Über: Plymouth

Hier noch ein paar Bilder über den Trip von Alabama nach Miami

So hatte es angefangen: Mein Traumauto im piepgelben Kleid auf ebaymotors.com

Alles zu spät – natürlich hatte mich jeder, dem ich von meinem Vorhaben, ein Auto unbesehen in den USA zu kaufen, erzählte, für verrückt erklärt. Als der Satellite vom Hänger rollte, hatte ich dann auf einmal auch kein gutes Gefühl mehr.

Am nächsten Morgen hieß es erstmal: 'Zulassung' fertig machen. Dabei war das noch unser kleinstes Problem, wie wir bald feststellen sollten … 

… Denn leider sprang der Wagen nach einem ersten, fehlgeschlagenen, Startversuch gar nicht mehr an.

Zum Glück war das Problem mit einem Kabelbrand relativ schnell erkannt und ebenso günstig behoben. In Deutschland hieß es dann irgendwann Kabelbaum erneuern aber davon war ich zu diesem Zeitpunkt noch weit entfernt

Als der Wagen wieder lief, kamen wir trotzdem nicht besonders weit – Sprit alle.

Wenn er lief, lief er gut.

Der Satellite in seiner natürlichen Umgebung

Will hier noch jemand fragen, ob sich der Trip gelohnt hat?

Oder hier … ?

Unterwegs versuchten wir noch, einem penetrantem Poltern aus der Gegend der Vorderradaufhängung mithilfe neuer Stoßdämpfer Herr zu werden – ohne Erfolg. In Deutschland gab's dann erstmal rundum neue Buchsen, dann war wieder Ruh' …

Kleiner Ausflug auf der Dragstrip. Leider trainierte an diesem Tag das ofizielle Mopar Drag Race Team und wir wurden schnell wieder vom Track gescheucht.

Auch in Daytona ließ man uns nicht auf den Speedway … 

… aber auf den Schrottplatz ließ man uns rauf. Ja, was lugt denn da so scheu hervor? Ein armer Bruder meines Satellite! Leider war es ihm noch schlechter ergangen als meinem Exemplar. Immerhin spendete er den dringend benötigten Fußschalter, der mein Licht wieder funktionsfähig machte (Siehe Last Exit Alabama, Part I)

Ankunft in Miami … die Zeit auf amerikanischen Straßen rann uns unaufhaltsam durch die Finger

Zeit für einen weiteren Autokauf war trotzdem noch. Für schlappe 3000 Dollar sackten wir diesen Top-gepflegten 73er Plymouth Satellite auch gleich ein. Ein echtes Granny Car. Von sowas träumt man …

Die Hintern der 71-74er Satellites gehören zum besten, was das Automobildesign je hervorgebracht hat. Punktum.

Abschied … Die beiden Schmuckstücke vor der Shipping Company. Von hier aus ging's in den Container und von da auf den Frachter und mit dem 4 Wochen über's Meer. Es durfte nur kein Sturm aufkommen … 

Diskussionen


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webmatze
webmatze 28.05.2009

Sehr interessante Story und super Bilder!

Bei deinen Ausführungen sind mir einige Parallelen zu meinem Autokauf aufgefallen. :-) Aber wie man sieht, hat es sich ja auf jeden Fall gelohnt.

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