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Lamborghini Classic Club Germany trifft sich im Sauerland - und wir sind dabei!

Fahrer testosteron
Eingestellt am: 25.05.2008 Zuletzt bearb.: 14.06.2008 Gelesen: 23 Nominierung: Nachricht schreiben
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Über: Lamborghini

Ich muß sagen, ich war aufgeregt, als mein Espada und ich am Freitag Vormittag mit nach Süden fuhren. Frankenberg in Nordhessen unser Ziel, dort war ich noch nie und der Espada vermutlich ebenfalls noch nicht.

Wir beide hatten das Tomtom dabei und so ging es munter mit Reisetempo 160 auf der A7 Richtung Hannover, Göttingen, Kassel. Leider jedoch machte das Tomtom schon kurz nach Hanover schlapp. Es hat sich nicht recht mit dem Espada verstanden, der seinerseits den Zigarettenanzünder als Stromlieferant verweigerte. (Als Zigarettenanzünder funktioniert er, aber nicht als Stromquelle - das verstehen die Leute in St. Agata, nicht aber ich....)

Das Tomtom ohne Saft und ich ohne Plan, also steuerten wir zusammen ein Hotel an der Autobahn an und baten den Portier für EUR 10;- um einen Ausdruck eines Google-Maps-Routenplans, damit wir überhaupt wußten wo Frankenberg, das Sauerland und wir sind.
Ansonsten ist der ältere Herr Espada wirklich traumhaft gelaufen. Man kann lässig im oberen Drittel des Verkehrs mitschwimmen, hat dabei Spaß, ein stimmiges Fahrgefühl und Wohlwollen der Mitautobahnnutzer auf seiner Seite.

Als wir schließlich auf die Gruppe stoßen ist diese gerade im Begriffe die Bittburger Brauerei zu besichtigen. Auf dem Parkplatz standen ca 30 Lamborghinis. Die meisten davon aber jüngeren Baujahres: Murcielagos, Gallardos, Diablos...... Classic Club? Das versteht man nicht sofort.

Doch immerhin war auch ein Isloero darunter. Für mich eine der Entdeckungen der Reise in Sauerland. Bei der spontanen Aufzählung der "brühmten Lambos" wird er wohl selten unter den ersten 3 genannt. Zu unrecht, denn der Islero hat den gleichen V12, der auch Espada, Miura, Jarama und die frühen Countach betreibt.

Dieser Motor aber steckt in einem knappen Höschen. Eine schlanke, relativ leichte Karosserie und ich glaube der Motor sitzt im Verhältnis gesehen weiter Hinten, als dies bei Espada und Jarama der Fall ist.

Eine elegante Silouhette

Nicht zuletzt der klassische aber elegente Innenraum des Islero macht ihn zum Gentleman der Lamborghinis.

Er bietet gerade genug Platz, daß eine große Sporttasche in den Kofferaum passt. Die Tasche für das nötigste, die der römische Geschäftsmann packt, wenn er mit seiner Geliebten am späten Nachmittag für eine Nacht ans Meer fährt. Sie selbst beötigt außer einem Bikini im Grunde ja kein weiteres Gepäck...

Der gleiche V12 findet sich im Espada, Jarama, Miura und in den frühen Countachs. Start jeweils bei satten 350PS.

Der Espada macht datzwischen keine schlechte Figur. Anfänglich wurden wir als blinde Pssagier angesehen, da ohne vorherige Anmeldung einfach spontan auf das Trefen gekommen.------------------------------------- Erst als ich mehrfach versicherte, daß ich natürlich die Teilnehmergebühren nicht schuldig bleiben möchte und der Espada sein verführerischstes Lächeln aufgesetzt hatte durften wir bleiben und wurden schließlich in die Reihen der Lamborghinis aufgenommen.

Meine These: Jeder Lamborghini (älteren Baujahres) hat eine ganz eigene Frtonpartie und einen geilen Hintern - äh ich meine natürlich eine attraktive Heckpartie....-------------------------------------der Islero ist mein erster Beweis.

Sein Auftritt von südländischem Temperament.

Eine weitere Entdeckung des Treffens: der Jalpa. Freund Jalpa ist kein gesetzter Gentleman. Der Jalpa ist ein Heißsporn.

Gleich dreimal auf dem Treffen dabei. In Rot, Silber und blau. Ein 8Zylinder-Bolide. Was? nur 8 Zylinder? Jaaa aber die haben es in sich....

Und im Wagen selbst geht es ein enig futuristisch zu - wie ein Erbe des Countach.

Hatte ich Countach gesagt? Der Wagen ist wirklich der Hammer. Futuristisch bevor es die Zukunft gab.

Der erste Stealth-Fighter - noch bevor man die Stealth-Technologie entdeckt hatte.

Mit unendlichem Hunger nach Luft!

Auch der Jalpa hat übrigens Kiemen.

Ein Countach Cockpit

Der Countach ist mein weiter Beweiß: Jeder Lambo hat eine besondere Front und ein besonderes Hinterteil.

Auf dem Treffen im Sauerland waren noch einige andere Countach. Dazu aber später mehr.

Eine Wiederentdeckung waren für mich die Jaramss. Der Jarama faszinierte mich schon immer, aber ich habe selten wirklich schöne Exemplare gesehen. Das änderte sich im Sauerland, wo gleich zwei wirklich hübsche Fahrzeuge gezeigt wurden.

Ein wirklcih zauberhafter schwarzer Wagen.

Der zeigt, daß der Jarama von hinten wirklich entzücken kann. Zunächst war ich fassungslos. Wie ungelenk können Autodesigner das Heck eines Supersportwagens eigentlich gesalten. Dann aber kam ich zum Schluß daß wie bei jedem klassischem Lamborghini die Heckansicht die eigentliche Schokoladenseite des Jarama ist.

Und dass will etwas bedeuten, da auch hier dei Frontpartie wirklich einzigartig ist.

Der Innenraum des Jaramas.

Die Siluthette des vielleicht schönsten Lamborghinis.

Und de Auspuffanlage, die auch der Espada nutzt. Man beachte die schönen Felgen mit den schwarzen Sternmuttern.

Auch der Countach kam mir im Sauerland näher. Was für ein Wagen. Eine Erscheinung vom anderen Stern. Ein UFO.

Das ist kein Wagen für den zurückhaltenden Herrenfahrer aus Rom. Die Karre ist brutal und laut und eine Provokation.

Eine gelungene Provokation.

In weiß mit viel Hunger nach Luft.

Für 380 PS im Heck.

Countach und Jarama - zwei Gegensätze aus der gleichen Zeit.

Am Heck kann ich mich mitlerweile gar nicht mehr satt sehen und so genossen mein Espada und ich es zeitweise hinter einem der beiden Jaramas in der Kolonne zu fahren.

Auch der LM hat den gleichen V12, wie Jarama, Miura, Espada, Countach, Islero...

Das Vorbild für den Hummer.

Ein echter Lambo

Ein Herrenfahrzeug für 4 Personen in Leder gewickelt mit Cabrio-Verdeck

Ungestüm, ,was auch die Scheichs mochten.

Der Jalpa in Grau

für mich die Entdeckung des Treffens.

Ein 8Zylinder im Heck macht mächtig Radau. Ein Futuristisches Cockpit und ein verstörendes und damit betrörendes Heck.

Die Fahrt zum treffen im Sauerland hat Spa0 gemcht. Teilweise entstanden richtige Volksfeste bei Ankunft der Fahrzeuge, was den familiären Rahmen etwas störte.

Trotzdem ein großes Lob für die Organisation des Treffens. Mir hat es Spaß gemacht. Wir kommen gerne wieder. Der Espada kam glücklich und wohlgelaunt zuhause an. Wir haben manchen neuen Wagen auf der Autobahn versägt und bei Reisetempo jenseits von 160 gezeigt wo der Hammer hängt. Bis zum nächsten Mal im Herbst in Wolfsburg.

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