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Citroen CX 2400 GTI Baujahr 1977

Fahrer Ebeling
Eingestellt am: 28.02.2009 Zuletzt bearb.: 28.02.2009 Gelesen: 13 Nominierung: Nachricht schreiben
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Über: Citroen CX

4 Zylinder-Reihenmotor, vorn quer eingebaut, Frontantrieb
2,4 Liter Hubraum 130 PS

In den 80er Jahren arbeitete ich nebenher als Selbstständiger. Ich war an einem Schrottplatz beteiligt und reparierte auch Kraftfahrzeuge. 1990 gab ein guter Kunde seinen Citroen CX 2400 GTI, Baujahr 1977 zum verschrotten ab. Nach dem TÜV-Besuch und Kostenvoranschlag eines Citroen-Händlers in Höhe von etwa 8000 DM hatte er das Ende dieses Fahrzeuges geplant. Nachdem das Fahrzeug abgemeldet war, begann ich mit Zustimmung des Kunden, das Fahrzeug wieder aufzubauen. Reparaturbleche und Bleche konnte ich günstig erwerben. Die Schweißarbeiten führte ich selbst aus. Geschätzte Kosten: etwa 1000 DM. Arbeitszeit natürlich nicht gerechnet. Nach etwa 12 Monaten und einer ausgiebigen Probefahrt fuhr ich beim TÜV vor. Keine Mängel, 2 Jahre Plakette. Da der Wagen eine Anhängerkupplung hatte, war er ideal für mich. Der Wagen lief gut und der Spritverbrauch mit 11 bis 12 Litern Super war für damalige Verhältnisse auch in Ordnung. Laut Tacho waren auch gut 200 km/h möglich. Begeistert war ich vom Fahrverhalten im Anhängerbetrieb. Die Bereifung war ein hoher Kostenfaktor. 185 HR 14. Gab es zu einem hohen Preis von Michelin und günstig auch von Firestone. Nachteil: Die Firestone Reifen hielten keine 10 000 km. Aber sonst war ich sehr zufrieden. Ein Verschleißteil war auch die Hydraulikpumpe. In drei Jahren und etwa 120 000 gefahrenen Kilometern wurden drei Pumpen benötigt. Glücklicherweise hatte ich diese auf Lager (gebraucht) und die Montage war ziemlich einfach (20 Minuten). Ein bisschen Mineralöl und das Teil lief wieder. Zum Glück schaffte ich es auch immer bis zu meiner Werkstatt bevor die Pumpe den Geist ganz aufgab. Auf freier Strecke oder auf der Autobahn war dieser Schaden schon recht bedenklich. Dann sackte das Auto ganz ab und hatte keine Federung mehr. Auch die Bremse und die Lenkung waren nur noch begrenzt brauchbar. 1992 wieder zum TÜV. Fahrgestellnummer nicht mehr lesbar. Befindet sich in der Kotflügelbördelung und wurde geschweißt. Der TÜV-Prüfer meinte daraufhin: Na ja, wer klaut so ein Auto. Mit dem Hinweis, vielleicht ein neues Leergewicht einzutragen, da die vielen eingeschweißten Bleche doch reichlich vorhanden waren, wurde die Plakette nochmals erteilt. Ich habe das Fahrzeug dann noch etwa ein Jahr gefahren. Bevor der „Straßenkrebs“ noch weiter zuschlagen konnte: Türschlösser lösten sich auf, Feuchtigkeit im Fahrzeug. Ich verkaufte den Wagen mit einem Jahr TÜV für 300 DM. Der Kilometerstand betrug 378 000 km.

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