Home Fahrer & Fahrzeuge Fahrer testosteron Bilder Blechgeschichten Autostadt Wolfsburg - nach 10 Jahren mein erster Besuch

Blechgeschichten von testosteron

Fahrer testosteron
Kontakte: 25 Fahrzeuge: 3 Anzahl Besucher: 11158 Mitglied seit: 18.12.2007 Nachricht schreiben
Bilder: 261 Blechgeschichten: 14 Letzte Besucherlukiman, Peeperkorn, c43t
Fotoppk_5860_thumb

 

Autostadt Wolfsburg - nach 10 Jahren mein erster Besuch 20.03.2010

Vor 10 Jahren ging es mächtig durch die Medien: Ferdinand Piech will in der Norddeutschen Tiefebene im Mitten vom Nichts, neben dem VW-Werk in Wolfsburg einen Themenpark Auto errichten mit einem Luxushotel und vielen Attraktionen.....

Hörte sich damals seltsam und etwas größenwahnsinnig an - typisch Piech.

Und heute - 10 jahre später?

10 Jahre lang habe ich es nicht geschaft einmal in Wolfsburg vorbei zu schauen.
Heute habe ich es geschafft und ich kann sagen: Es hat sich gelohnt!

Tatsächlich wurde in unmittelbarer Nachbarschaft des legendären VW-Werkes, das Adolf Hitler direkt am Mittellandkanal bauen lies um eine Deutsche Automobilindustrie aus dem Boden zu stampfen wurde eine schöne Parklandschaft mit einer Pavillions errichtet.

Bei der Autostadt handelt es sich nicht um ein Automuseum. Es gibt aber das "Zeithaus" in dem eine ständig wechselnde Ausstellung von historischen Fahrzeugen vorgestellt wird.

In den einzelnen Pavillions präsentieren sich die diversen Marken des Volkswagen-Konzerns. (Ein Porsche-Pavillion ist übrigens im März 2010 noch nicht darunter. Das wird sich wohl schon bald ändern müssen....).

Bugatti macht es sich vermeintlich einach: Nur ein Veyron. Der allerdings ist vollkommen verchromt und steht auf einer verchromten Fläche und das ganze wird dadurch zu einem verrückten optischen Ereigniss.

Im Zeithaus gibt es natürlich das, was man von einem Volkswagen-Museum erwartet: Volkswagen jeder Art.

Die Geschichte des Automobils wird allerdings auch anhand vieler ungewöhnlicher Exponate nachgezeichnet, die nichts mit Volkswagen zu tun hatten.

Hier ein Hanomag Komissbrot.

und hier das genaue Gegenteil von Kommissbrot: Ein 16 Zylinder Cordt Phaeton.

Die Wände sind großteils mit rätselhaften psychodelischen Mustern bemalt, die am Anfang etwas befremdlich wirken. Nach kurzer Zeit allerdings hat man sich daran gewöhnt und zusammen mit dem Licht entsteht im Zeithaus ein wirklich stimmungsvoller Ausstellungsraum.

Die Mischng ist nicht schlecht: Nachbauten und Originale jeder Qualität wird bunt gemsicht.

Es gibt an diesem Samstag-Nachittag viele Details zu entdecken: Wie hier die Enteckung der Aerodynamik in USA.

Oder dieses Heckmotorkonzept aus Frankreich.

Ein Aufkleber, der mich in meine Jugend zurückkatapultiert.

Schöne Farbe für die Neue Klasse.

Ehe der Käfer der Käfer wurde gab es verschiedenste Prototypen unterschiedlicher Hersteller. Hier ein NSU-Prototyp.

Oder das Pendant von Porsche aus dem Jahr 1936

Eine wunderbare Kombination: Ein Jubiläums-Fahrzeug des Käfer aus den 50er-Jahren in Gold, mit Strass und ein Bully aus der gleichen Zeit.

Dieser Matra JET von 1966 hat mich schon immer fasziniert.

Ein kleines, leichtes Mittelmotor-Coupe.

Der Motor direkt hinter den Sitzen. Das geht vermutlich genau so ab, wie auf die Ohren.

Lamborhini gehört ja auch zu Volkswagen. Ein Gedanken an den ich mich noch immer gewöhnen muß. Der gezeigte Miura ist nicht schlecht.

Das Gebäude im Hintergrund ist übrigens das Ritz Carlton Hotel, das in der Autostadt beheimatet ist. Das flache Raumschiff dazwischen ist der Pavillion von Bugatti....

Dieser Lamborghini Countach LP400 allerdings stellt den Miura in meinen Augen glatt in den Schatten!

Auch wenn rot nicht meine bevorzugte LP400-Farbe ist, so muß ich doch sagen: Das ist ein echter Traumwagen!

Zurück in die Wirklichkeit: Kleinwagen sind seit jeher das Rückrad des Volkswagen-Konzerns und so zeigt das Zeithaus die Käfer-Wettbewerber der anderen Europäischen Großserienhersteller Fiat, Citroen und Mini.

Interessant: Ende der 60er Jahre war den VW-Oberen allmählich klar geworden, daß der Käfer nicht für alle Ewigkeit erfolgreich bleiben würde.

Und so beauftragte man nahezu im Jahresrythmus Porsche damit einen würdigen Nachfolger zu konstruieren.

Der hier gezeigte Entwurf auf dem Jahr 1969 macht einen ziemlich guten Eindruck, bleibt aber noch immer beim Heckmotorkonzept.

Der Vergleich macht es deutlich: Der Käfer und der potentielle Nachfolger - zwei Welten.

Für die damalige Zeit wegweisend: Heckklappe.

Letztlich hat sich VW dann doch zum Front-Motor-Konzept entschieden und sich damit vermutlich gerettet.

im Frühjahr 2010 gab es eine interessante Motorrad-Sondershow im Zeithaus.

Motorräder sind ja eigentlich nicht so meine Sache. Dieses Vollverkleidete Exemplar allerdings hat mir schon gut gefallen.

So sieht ein Urbully in Schokoladenfarben aus. Lecker.

So wie die Autostadt.
Wir kommen wieder.

Diskussionen


Beiträge sortieren nach
webmatze
webmatze 26.03.2010

Das macht Geschmack darauf, auch mal dort vorbeizuschauen. So weit ist es ja nich wech...

zers
zers 24.03.2010

Danke für die tollen Bilder ;)

  • 5.0 BEWERTUNG ABGEBEN

  • AUF DEM MERKZETTEL PARKEN

  • DIESE SEITE WEITEREMPFEHLEN

  • NACHRICHT AN DEN FAHRER


Seite empfehlen:

  • Misterwong
  • Oneview
  • Favoriten
  • Delicious
  • Digg
  • Stumbleit