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Das Einzige, was wir bis dato wussten war, dass das gute Stück im tiefsten Schwarzwald steht! Nicht nur deshalb gestaltete sich die Kommunikation schwierig, auch nach einem Telefonat mit dem Schwager des Besitzers war ich wenig klüger. Der starke badische Akzent des Mannes sorgte dafür, dass ich mich weiterhin auf E-Mailkontakt einließ, welcher aber aufgrund der Tatsache, dass der Besitzer keinen Internetanschluss daheim hatte, so gut wie nicht stattfand. Alex und ich beschlossen also, es einfach zu riskieren. Hell auf begeistert fieberten wir dem großen Moment entgegen den Kadett zu ersteigern.
Bisher war Alex derjenige, welcher für die Ersteigerungen zuständig war, doch ausgerechnet am 20.11.07 um 17:18:53 Uhr war es ihm nicht möglich vor dem Computer zu sitzen. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als selber die magischen Zahlen einzutippen. Vier Sekunden vor Ablauf der Auktion, mit Schweißperlen auf der Stirn und zitternden Händen, bestätigte ich mein Gebot und siehe da, es war vollbracht!
Nach Ende der Auktion wurde dann der Ausflug vom regnerischen Hamburg in das verschneite Sankt Peter geplant. Käferfahrer Nils stellte sich als dritte oldtimerfahrerfahrene Person zur Verfügung und am darauf folgenden Wochenende begann die Unternehmung. Mit einem Kofferraum voller Werkzeug und selbstgemachten Sandwiches als Proviant machten wir uns früh morgens auf den Weg. Gegen Mittag erreichten wir Freiburg, von da an war es praktisch so neblig, dass man nur im Schneckentempo vorankam.




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